Schasching neue Vorsitzende des Sportausschusses

Wien (SK) Bei der konstituierenden Sitzung des parlamentarischen Sportausschusses wurde SPÖ-Abgeordnete Beate Schasching einstimmig zur Vorsitzenden des Ausschusses gewählt. Die erfahrene SPÖ-Sportpolitikerin steht damit erstmalig dem 26 Mitglieder zählenden Gremium vor. ****

In verschiedenen Funktionen, unter anderem als Präsidentin der ASKÖ-Wien, setzt sie sich bereits seit einigen Jahren aktiv für die Interessen des Sports in Österreich ein. Für die SP-Abgeordnete ist die Wahl zur Ausschussvorsitzenden daher auch Bestätigung ihrer bisherigen Arbeit. Schasching: "Ich freue mich sehr auf die neue Herausforderung. Gerade jetzt sind Engagement und Ausdauer zur Umsetzung wichtiger Vorhaben für den Sport gefragt."

Oberstes Ziel in ihrer neuen Funktion als Sportausschussvorsitzende im Parlament ist für Schasching die Anliegen des Sportes über alle parteipolitischen Überlegungen zu stellen: "Um für den Sport in Österreich etwas zu bewegen, müssen wir alle gemeinsam daran arbeiten. Verantwortungsvolle Politik und Engagement für den Sport ist untrennbar miteinander verbunden. Die gesellschaftspolitische Bedeutung darf nicht unterschätzt werden."

Ein klares Bekenntnis kommt daher von Schasching zum organisierten Vereinssport und zur Selbstverwaltung im Sport. Der Qualitätserhalt im Vereinssport sei aber dennoch nur mit einer Erhöhung der Gesamtmittelaufwendung für den Sport in Österreich zu gewährleisten. "Damit würden notwendige Strukturmaßnahmen im Spitzensport als auch im immer größer werdenden Breiten-, also gesundheitsfördernden Sport gesetzt werden können", so Schasching.

In Erinnerung ruft sie in diesem Zusammenhang auch verschiedene Positionen der Parteien im Nationalratswahlkampf. So stellte die ÖVP im EU-Jahr 2004 "Erziehung durch Sport" zusätzliche Mittel für die Sportverbände in Aussicht. Weiters wurde von der Volkspartei eine stärkere Unterstützung für die Verbände und Vereine bei der Errichtung und Erhaltung von Sportstätten zugesagt. Beate Schasching will daher sehr genau die Versprechen im Nationalratswahlkampf und die tatsächliche Umsetzung in der Regierungsarbeit überprüfen: "Es kann nicht sein, dass Parteien gegenüber den hunderttausenden Aktiven in Österreich vor einer Wahl Versprechen abgeben, die dann am Wahlabend nicht mehr gelten."

Die SPÖ-Abgeordnete unterstützt daher auch die Präsidenten der Österreichischen Bundes-Sportorganisation, des Österreichischen Skiverbandes und des Österreichischen Fußballbundes grundsätzlich in ihren Anliegen, welche sie gestern in einem offenen Brief an den Bundeskanzler gerichtet haben. "Die künftige Bundesregierung wird sich mit den Anliegen der Sportverbände- und Organisationen ernsthaft und seriös auseinandersetzen müssen. Wer diese Ebene verlässt, vergibt die Chance gemeinsam für ein wichtiges Anliegen etwas voranzubringen", so Schasching abschließend. (Schluss) wf/mp

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