Wiener Grüne/Jerusalem/Volksschule Gassergasse: Häupl gründet ‚slow politics Bewegung'

Wiener Grüne zur Direktoren-Besetzung der Volksschule Gassergasse.

Wien (Grüne) - "Nur nichts überstürzen", mag sich Dr. Michael Häupl, Wiener Landeshauptmann und Erfinder der ‚slow-politics-Bewegung' gedacht haben, als er mit seiner Landesregierung zur Tat schritt, um die Direktorenstelle der Volksschule Gassergasse 46 neu zu bestellen. Der Vorschlag der Ernennung, noch von Ex-Präsident Dr. Kurt Scholz unterzeichnet und im Kollegium des Stadtschulrates im Dezember 2000 beschlossen, wurde nunmehr auch von der Wiener Landesregierung am 25. Februar 2003 bestätigt.

"26 Monate für einen fix und fertigen Akt, das ist wahrlich gut abgelegen", attestiert Susanne Jerusalem, Gemeinderätin und Kollegiumsmitglied des Stadtschulrates. Jerusalem: "Niemand kann dem Landeshauptmann auch nur den geringsten Vorwurf übereilten Handelns machen."

Damit hat der charismatische Wiener Landeshauptmann dem universellen Tempowahnsinn endlich Einhalt geboten. Jerusalem:
"Glücklicherweise hat Dr. Häupl die wahre Bedeutung von ‚speed kills' erkannt." Im Übrigen weisen die Wiener Grünen darauf hin, dass sich niemand Sorgen darüber zu machen brauche, dass die Volksschule Gassergasse so lange ohne Direktorin gewesen sei. "Wohlweislich hat der Stadtschulrat, das Gebot der Langsamkeit bereits kennend, ohnehin die neue Direktorin interimistisch mit der Stelle "betraut". "Das sei", so Gemeinderätin Susanne Jerusalem, "eine tadellose Wiener Lösung", denn: "Wir sollten den genussvollen langsamen Rhythmus des Lebens begrüßen und uns nicht immer gleich über alles aufregen."

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