JG: Schüssel-Kurs ist jugendfeindlich

Wien (SK) Entsetzt zeigt sich der gf. Bundesvorsitzende der Jungen Generation, Hannes Schwarz, über die sogenannten "Reformpläne" der zukünftigen schwarz-blauen Bundesregierung. "Offenbar hat Bundeskanzler Schüssel die letzten Monate seit den Neuwahlen dazu genutzt, sämtliche ihm bekannte Horrorkabinette zu besuchen und daraus ausgewählte Grauslichkeiten im Bereich der wichtigen Themen Bildung, Sozialsystem sowie Arbeitsplätze in die Regierungsverhandlungen einzubringen," so Schwarz am Donnerstag.

"Allerdings könnte es aber auch so sein, dass sich Schüssel für Reformüberlegungen keine Zeit genommen hat, da er seit 24. November anscheinend zu sehr damit beschäftigt war, im Pokerspiel um Österreich mit gezinkten Karten eine absolute ÖVP-Dominanz einzurichten."

Für die Junge Generation ist Schüssels Fahrlässigkeit im Bereich des so drängenden Problems der Jugendarbeitslosigkeit beispielhaft dafür, dass er Themen welche die Zukunftschancen von jungen Menschen in diesem Land beeinflussen, als vermeintliche "Schönheitsfehler" zu Seite schiebt. Deshalb fordert Schwarz vor allem die Neo-Jugendabgeordneten der ÖVP dazu auf, diesem jugendfeindlichen Schüssel-Kurs Einhalt zu gebieten.

"Man kann nicht vor der Wahl durch das Land touren und vor allem jungen Menschen Honig ums Maul schmieren, um danach zu unterwürfigen Hinterbänklern im Schüssel-Kanzler-Wahlverein zu mutieren und ich fordere daher die jungen VP-MandatarInnen auf, endlich ihre Verantwortung als freigewählte Abgeordnete wahrzunehmen", meint Schwarz abschließend. (Schluss) se/mm

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