Blecha: Partik-Pablé braucht sozialpolitische Nachhilfe

"Unglaubliche fachliche Mängel einer Parlamentarierin"

Wien (SK) Auf die von der freiheitlichen Abgeordneten Helene Partik-Pablé gestern im Parlament getätigten Aussagen reagierte der Präsident des Pensionistenverbandes Österreichs, Karl Blecha. Partik-Pablé behauptete in einer ihrer Rede zu Grunde liegenden Aussendung, dass "in den letzten Jahren - zwischen 1994 und 2000 - es keine Erhöhung des Ausgleichszulagen-Richtsatzes gegeben habe". ****

"Partik-Pablé zeigte unglaubliche fachliche Mängel, die sie als Parlamentarierin vollkommen disqualifizieren", sagte Blecha und bietet ihr Nachhilfe in Sozialpolitik an: Die Ausgleichszulagen-Richtsätze wurden seit 1990 wie folgt erhöht:

Jahr / Erhöhung in Prozent / Richtsatz in ÖS
1990 / 7,2 / 5.504
1991 / 9,0 / 6.000
1992 / 8,3 / 6.500
1993 / 7,7 / 7.000
1994 / 7,1 / 7.500
1995 / 2,8 / 7.710
1996 / 2,3 / 7.887
1997 / 1,8 / 7.887 (plus öS 2.000)
1998 / 1,33 / 7.992 (Sonder-AZ: öS 1.300)
1999 / 1,5 / 8.112 (zusätzl. AZ: öS 600)
2000 / 2,46 / 8.312 (604,06 Euro)
2001 / 1,8 / 8.437 (613,14 Euro)
2002 / 2,9 /8.681,65 (630,92 Euro)
2003 / 2,0 / 8.855,30 (643,54 Euro)

"Der Pensionistenverband Österreichs hat sich immer für die sozial Schwächeren eingesetzt, und wie man sieht hat die FPÖ hingegen auf den sogenannten kleinen Mann vergessen", so Blecha abschließend. (Schluss) wf/mm

Rückfragehinweis: Andy Wohlmuth, Pensionistenverband Österreichs, Öffentlichkeitsarbeit, 1180 Wien, Gentzgasse 129, Tel. 01 313 72 31

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