Schabl: Arbeitsmarkt: Für Jugendliche bleibt es weiter dramatisch

Regierung bleibt Maßnahmen zur Ankurbelung der Beschäftigung weiter schuldig

St. Pölten (SPI) - Im Jänner 2003 waren in Österreich 47.107 junge Menschen im Alter von 15 bis 24 Jahren ohne Job, das waren um 5,2 Prozent mehr als vor einem Jahr. In Niederösterreich beträgt die Zahl nahezu 8.700 junge Menschen - und für das Jahr 2003 erwartet das AMS keine Entspannung der Situation. "Angesichts dieser weiter dramatischen Situation ist eine Aufstockung der in den vergangenen Jahren massiv zurückgeschraubten Plätze im Rahmen des Auffangnetzes für Jugendliche dringend notwendig. Ebenso müssen die Berufsvorbereitungs- und Berufsorientierungskurse ausgeweitet werden. Die Wiedereinführung der von FPÖ und ÖVP abgeschafften Lehrlingsstiftungen ist ebenso ein Gebot der Stunde wie die Schaffung eines Lehrlingsausbildungsfonds für einen Lastenausgleich zwischen Betrieben, die Lehrlinge ausbilden und jenen, die keine Lehrplätze anbieten", fordert der Vorsitzende der FSG-Fraktion des ÖGB-Niederösterreich und Zweiter Präsident des NÖ Landtags, LAbg. Emil Schabl, sofortiges Handeln ein.****

Diese Regierung tut nichts gegen den ungebremsten Anstieg der Arbeitslosigkeit. Es gibt keine konzertierten Aktionen und Programme für die Schaffung neuer Arbeitsplätze. Es gibt keine Initiativen für die Stärkung der Wirtschaft und ihrer Investitionstätigkeit und es gibt auch keine Anstrengungen zur Senkung der Steuern- und Abgabenquote, um die Voraussetzung zur Ankurbelung des privaten Konsums und damit einer wirtschaftlichen Erholung zu schaffen. "Ganz im Gegenteil wird ein neues Belastungspaket geschnürt, welches die Konjunktur weiter schwächen wird. Notwendig wäre dagegen ein umfassendes Investitionsprogramm, so beispielsweise in die Infrastruktur. Niederösterreich als Bundesland, welches von der EU-Erweiterung am meisten betroffen ist, braucht den Ausbau der Verkehrswege. Mit einer klaren Schwerpunktsetzung in Ostösterreich könnten nicht nur die dringend notwendigen Verkehrsachsen, sondern auch Tausende neue Arbeitsplätze geschaffen werden", so der SP-Poltiker.
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