AUA-Piloten gefährden durch Streik das eigene Unternehmen

Wien (OTS) - Mit Unverständnis für die Forderungen der AUA-Piloten verfolgt das Wirtschaftsforum der Führungskräfte (WdF) als überparteiliche Vertretung der österreichischen Führungskräfte die anhaltende Streikdrohung der Piloten der österreichischen Airline. Gerade in für Fluglinien so schwierigen Zeiten sei es unverständlich, dass einige zweifellos sehr gut entlohnte Piloten offenbar dazu bereit seien, ihrem eigenen Unternehmen, das sich in einem schwierigen Restrukturierungsprozess befindet, schweren Schaden zuzufügen, meint dazu WdF-Präsidiumsmitglied Kommerzialrat Viktor Wagner.

Laut Giovanni Bisignani, Chef des internationalen Luftverkehrsverbandes IATA, würden die Fluggesellschaften die Auswirkungen des Irak-Konflikts bereits jetzt spüren. Vor diesem Hintergrund sei es umso unverständlicher, dass Maßnahmen, wonach neu ins Unternehmen eintretende AUA-Piloten zu den Konditionen der Lauda Air- und Tyrolean-Piloten angestellt werden sollen, von der Belegschaftsvertretung der AUA bekämpft werden, zeigt Wagner kein Verständnis und warnt vor einem SWISS-Air-Schicksal.

Diese Uneinsichtigkeit zur wirtschaftlichen Vernunft und mangelnde Solidarität zum eigenen Unternehmen der im internationalen Vergleich zweifellos überbezahlten Piloten würde dem renommierten Unternehmen AUA massive wirtschaftliche und imagemäßige Probleme bereiten. Ein Streik oder eine sonstige Kampfmaßnahme der AUA-Piloten würde jedenfalls nicht auf Sympathie bei den österreichischen Arbeitnehmern und Arbeitgebern stoßen, betont Wagner abschließend.

Rückfragen & Kontakt:

WdF-Bundesgeschäftsstelle
Tel.: 01-712 65 10
office@wdf.at

OTS-ORIGINALTEXT UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | WDF0001