ARBÖ: Möglicher Irak-Krieg erhöht Sicherheitsrisiko bei Reisen in den Nahen Osten

Außenministerium gibt Reisewarnung für Irak, Jordanien und Kuwait aus

Wien (OTS) - Der mögliche Krieg der USA gegen den Irak erhöht das Sicherheitsrisiko für Reisenden in den Nahen Osten erheblich, berichtet der ARBÖ. Vor Reisen in den Irak wird von Seiten des österreichischen Außenministeriums dringend gewarnt.

Auch das direkte Nachbarland Kuwait ist von einer Reisewarnung betroffen. Hier erhöhen Drohungen des Irak und damit verbunden irakische Militärschläge das Sicherheitsrisiko. Einem weitere Reisewarnung von Seiten des österreichischen Außenministeriums wurde auch für das Königreich Jordanien ausgegeben. Hier könnten mögliche Militärschläge gegen den Irak das Risiko von Terroranschlägen und die Gewaltbereitschaft einiger Bevölkerungsgruppen erhöhen.Für Israel, neben Kuwait einer weiteren möglichen Zielschieben von irakischen Gegenschlägen, gilt nach Informationen des ARBÖ noch keine Reisewarnung (Stand: 26.02.2003, 17:05 Uhr). Allerdings wird von Seiten des Außenministeriums auf ein sehr hohes Sicherheitsrisiko hingewiesen. Ähnliche Hinweise gibt es auch für andere Länder auf der arabischen Halbinsel, u. a. Quatar und Saudi-Arabien.

"Eine Reisewarnung bedeutet für alle Österreicherinnen und Österreicher die Empfehlung das betroffene Land zu verlassen. Sollte dies nicht in Frage kommen, sollte man mit der österreichischen Botschaft, unverzüglich Kontakt aufnehmen um Sicherheitsmaßnahmen zu koordinieren", präzisiert Thomas Haider vom ARBÖ-Informationsdienst abschließend.

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