Mitterlehner: "Verbesserungen zur Zukunftsvorsorge sind dreifaches richtiges Signal"

WKÖ-Generalssekretär-Stv. begrüßt Senkung des verpflichtenden Aktienanteils und erwartet sich dadurch Stärkung des Kapitalmarkts und des Vorsorgebewusstseins

Wien (PWK112) - Die heute im Nationalrat zu beschließenden Verbesserungen zur Zukunftsvorsorge stellen für Reinhold Mitterlehner, Generalsekretär-Stv. der Wirtschaftskammer Österreich "ein dreifaches richtiges Signal" dar. Mitterlehner: "Stärkung des Kapitalmarkts, Bewusstseinsstärkung für die ergänzende Pensionsvorsorge und verbesserte Vorsorgemöglichkeiten auch für Unternehmer." Die wesentlichen Änderungen betreffen eine Senkung des verpflichtenden Aktienanteils von 60 auf 40 Prozent für die veranlagten Beträge und eine Neufassung der Nachversteuerung für den Fall, dass die angesparten Beträge nicht als Rente ausbezahlt werden. Hier sollen nur mehr die erwirtschafteten Erträge mit 25 Prozent versteuert werden. Bisher fielen 6 Prozent Nachversteuerung für das Gesamtkapital an. Erfolgt eine Auszahlung in Rentenform besteht weiterhin Steuerfreiheit. Der WKÖ-General ist optimistisch, dass durch diese Verbesserungen die Akzeptanz für das Zukunftsvorsorgemodell noch weiter gestärkt wird.

"Durch die Verbesserungen wird höheres Vertrauen der Anleger in das neue Produkt geschaffen und so der Förderungseffekt für den heimischen Kapitalmarkt optimiert." Mitterlehner unterstreicht dabei die Senkung der verpflichtenden Aktienquote. Damit wird einem Vorschlag der Wirtschaftskammer nachgekommen, den diese schon sehr bald nach Zustandekommen des ursprünglichen Gesetzes eingebracht hat. "Der rasche Beschluss im vergangenen September war absolut richtig und das Produkt wird seitens der Anbieter als Renner bezeichnet. Umso wichtiger ist es, hier durch notwendige Flexibilität auch den langfristigen Erfolg sicherzustellen."

Unter dem Gesichtspunkt des steigenden Bewusstseins der Bevölkerung für eine ergänzende private Vorsorge sieht Mitterlehner vor allem den Vorteil der verbesserten Einbindung der österreichischen Unternehmer. "Nachdem für die Arbeitnehmer durch die neue Abfertigungsregelung ein fortschrittliches Vorsorgeprodukt geschaffen wurde, wwird mit diesem Modell nun auch für die heimischen Wirtschaftstreibenden die Möglichkeit einer geförderten Vorsorge verbessert." (AB)

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