FP-Rambossek: U6 in den Süden hätte höhere Priorität

Weiterführung nach Niederöstereich im Norden soll 2013 fertiggestellt sein

Der freiheitliche Klubobmann-Stv. im NÖ Landtag, LAbg. Dkfm. Edwin Rambossek, begrüßte heute den geplanten Ausbau der U6 im Norden Wiens bis nach Niederösterreich bis zum Jahre 2013. Allerdings, so der FP-Mandatar, wären in diesem Fall die Prioritäten falsch gesetzt worden. "Wir brauchen zuerst die Verlängerung der U6 in den Süden bis Mödling, sonst kollabiert der Verkehr auf den südlichen Einfallstraßen in die Bundeshauptstadt!", betonte Rambossek.

Langfristig sei der Ausbau des Wiener U-Netzes die einzige wirkungsvolle Möglichkeit, einen Gutteil des täglichen Pendlerstroms aus allen Richtungen Niederösterreichs nach Wien schon vor der Stadtgrenze abzufangen, stellte heute der Mödlinger FPÖ-Politiker erneut. "Großzügige Park&Ride-Plätze bei den neuen Endstationen würden die Autofahrer zweifellos zum Umsteigen auf die U-Bahn animieren!" Dies würde die Wiener Einfallsstraßen entlasten und das städtische Parkproblem weitgehend entschärfen.

"Heute benützen nicht zuletzt durch die Einbindung der A3 bei Guntramsdorf beinahe 200.000 Kraftfahrzeuge die A2 im Nahbereich Wiens, 1996 waren es lediglich 66.000!", stellte Rambossek klar. Und der Verkehr werde weiter rapid ansteigen. Rambossek: "Ich fordere daher den NÖ Landeshauptmann auf, eine aktuelle Studie erstellen zu lassen, und sie dann dem Landtag zu präsentieren!" Laut Statistik sei der Bezirk Mödling Ziel für mehr als 40.000 Tageseinpendler und Ausgangspunkt für ebenso viele Auspendler in die Bundeshauptstadt. Dazu käme noch, daß täglich mehr als 20.000 LKW die Zählstelle Mödling auf der A2 passierten, schloß Rambossek.

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