"Konsument"-Test: Cross- und Hometrainer

Ideal für Fitness und moderates Ausdauertraining. Eingebaute Pulsmesser über Ohrclip meist ungenau. Gerät vor dem Kauf ergonomisch ausprobieren.

Wien (OTS) - =

Seinen Körper mittels Cross- und/oder Hometrainer
wieder auf Touren zu bringen, liegt voll im Trend. Damit für das Training in den eigenen vier Wänden die richtige Wahl getroffen wird, lässt "Konsument" 13 Fitnessgeräte in der Preisklasse von 179 bis 1150 Euro zum Fitness-Check antreten. Der Test der drei Ellipsen- und vier Fahrradergometer sowie sechs Ellipsentrainer beinhaltet:
Sicherheit, Handhabung, technische und praktische Prüfung. Die besten Ergebnisse erzielt die Gruppe der Fahrradergometer, auch Hometrainer genannt. Alle schneiden mit der Testnote "gut" ab. Bei den neun Ellipsengeräten kommen nur zwei Drittel mit "gut" in die Endrunde. Die Note "durchschnittlich" geht an einen Ellipsentrainer um 499 Euro sowie einen Ellipsenergometer um 859 Euro. Mit "nicht zufriedenstellend" schneidet der billigste Ellipsentrainer um 179 Euro ab. Beim billigsten Fahrradergometer hingegen stimmt das Preis-Leistungs-Verhältnis: Das um 400 Euro erhältliche Modell "Mars" ist durchaus eine Alternative zu den mehr als 800 Euro teuren Mitbewerbern.

Für die Entscheidung Cross- oder Hometrainer spielt die eigene Beweglichkeit eine wichtige Rolle. Für Untrainierte eignet sich der Hometrainer am besten, denn der Bewegungablauf dieses Gerätes ist vom Radfahren vertraut. Der Fahrradergometer ist auch bei Übergewicht die bessere Wahl, denn am etwas gewöhnungsbedürftigeren Crosstrainer wird das gesamte Körpergewicht bei jedem Schritt angehoben. Durch den Einsatz der Arme ist beim Crosstrainer der Bewegungsablauf etwas komplizierter. Wegen der elliptischen Bewegung werden diese Geräte auch Ellipsentrainer genannt. Preislich bewegen sie sich zwischen 179 und 870 Euro. Ellipsenergometer haben eine genaue Leistungsanzeige und sind entsprechend teurer, die Testgeräte kosten zwischen 859 und 1150 Euro. Sowohl bei Home- als auch bei Crosstrainer kritisieren die "Konsument"-Tester, dass die Pulsmessung und Leistungsanzeige zu wenig genau ist. Dies birgt die Gefahr der Überbelastung beim Training. Nicht alle Geräte verfügen über einen eingebauten Pulsmesser. "Konsument" rät einen separaten Pulsmesser zu verwenden oder - falls möglich - eine Nachrüstung mit Brustgurt.

Platzmäßig muss man bei den Crosstrainer etwa sechs Quadratmeter einkalkulieren, bei den Hometrainer sind es rund vier Quadratmeter. Zu beachten ist auch, dass die rund 75 Kilo schweren Trainingshelfer eher unflexibel sind. "Konsument" empfiehlt deshalb vor dem Kauf eines Trainingsgerätes einen geeigneten Platz in der Wohnung zu suchen. Denn wenn das Ambiente nicht stimmt, kann das Soloprogramm am Home- oder Crosstrainer sehr eintönig werden. "Konsument"-Tipp: Eine Positionierung in Blickrichtung TV oder vor dem Fenster mit Gelegenheit zum Musikhören erhöhen die Motivation, die Geräte auch regelmäßig zu benutzen. Für über 40jährige empfiehlt sich vor Beginn eines Ausdauertrainings eine sportmedizinische Untersuchung. Dasselbe gilt, wenn Krankheiten vorliegen. Auch bei der Modell-Auswahl im Geschäft, lohnt es sich auf Nummer sicher zu gehen und zu prüfen, ob sich die Geräte auf die eigenen Körpermaße einstellen lassen.

Details zu den Testergebnissen der Home- und Crosstrainer sowie sportmedizinische Ratschläge bietet die März-Ausgabe des Verbrauchermagazins "Konsument".

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VKI-Abteilung Technik 1,
Ing. Mirko Bernhard,
Tel.: 58877 DW 246.

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