Bleckmann: Uni-Räte: "Haltlose SPÖ-Kritik"

Wien, 2003-02-24 (fpd) - Kopfschüttelnd nahm heute die Stv.-BPO und Wissenschaftssprecherin der Freiheitlichen, Magda Bleckmann, die erneute Kritik der SPÖ zur Bestellung der Universitäts-Räte zur Kenntnis. Hier könne von parteipolitisch motivierter Bestellung in keiner Weise die Rede sein, sagte Bleckmann und fügte hinzu: "Wie schon letzte Woche, geht die Kritik der SPÖ auch diese Woche ins Leere. Nur durch gebetsmühlenartiges Herunterbeten wird etwas nicht richtiger."****

Sämtliche von der Bundesregierung nominierten Mitglieder des Universitätsrates würden die gesetzlichen Voraussetzungen mehr als erfüllen. Außerdem handle es sich um herausragende Persönlichkeiten aus dem öffentlichen Leben, der Wissenschaft, Gesellschaft und Wirtschaft. Vor allem aber seien sie überzeugte Befürworter der Universitätsreform, führte Bleckmann aus und forderte vor allem von "Ober-Nörgler" Josef Broukal ein: "Die SPÖ soll uns erklären, welcher der Universitätsräte den Kriterien für die Bestellung in ein derartiges Gremium nicht gerecht wird."

Und hinsichtlich des Frauenanteils bei den Uniräten sollten die Universitätsvertreter lieber selbst mit sich ins Gericht gehen, empfahl Bleckmann. Die Regierung habe nämlich mehr als 50% Frauen entsandt. Wäre man dem Vorschlag der Universitäten gefolgt, wären es lediglich 16,7% gewesen. "Wo waren denn da die Opposition und die Gleichbehandlungsbeauftragten der Universitäten", fragte die FPÖ-Wissenschaftssprecherin.

"Wenn die SPÖ nun unmotiviert auf dem Rücken der Universitätsräte eine Menschenhatz startet und verdiente Persönlichkeiten in den Dreck zieht, so ist das zutiefst bedauerlich. Die Sozialisten werden einmal mehr zum Superlativ ins Leere gehender Kritik: Haltlos - haltloser -SPÖ", sagte Bleckmann. (Schluß)

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