Onodi: Großes Unverständnis in NÖ über Entscheidung Schüssels, mit FPÖ Regierung zu bilden

Wien (SK) "Auch in Niederösterreich stößt die Entscheidung
von ÖVP-Obmann Schüssel, eine Regierung mit der FPÖ bilden zu wollen, auf großes Unverständnis", sagte die niederösterreichische SPÖ-Vorsitzende Heidemaria Onodi Montag in einer gemeinsamen Pressekonferenz mit SPÖ-Vorsitzendem Alfred Gusenbauer und dem stellvertretenden SPÖ-Vorsitzenden Heinz Fischer. Die Mehrheit der Bevölkerung wolle, dass es zu einer Koalition zwischen ÖVP und SPÖ komme, weil große Herausforderungen wie die EU-Erweiterung oder eine Gesundheitsreform anstünden. ****

Es sei das Bedürfnis nach Stabilität in der Bevölkerung vorhanden und nicht nach einer Koalition mit einer Partei, die immer nur mit sich selbst beschäftigt sei, so Onodi. Besonders Niederösterreich habe mit den Versäumnissen der letzten drei Jahre unter einer schwarz-blauen Regierung zu leiden, da beispielsweise im Bereich Infrastruktur nichts weiter gegangen sei, sodass Niederösterreich nicht auf die EU-Erweiterung vorbereitet sei. Onodi wies zudem darauf hin, dass sich Landeshauptmann Pröll im ÖVP-Vorstand mit seiner FPÖ-kritischen Haltung nicht durchsetzen konnte. (Schluss) ns

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