Verkehrsmaßnahmen (2)

Beim Verkehrssteuerungssystem kommt 2004 Probebetrieb

Wien (OTS) - Beim Verkehrssteuerungssystem der ASFINAG (Telematik) soll im Jahr 2004, voraussichtlich im Oktober, der Probebetrieb im Großraum Innsbruck aufgenommen werden. Damit soll das Verkehrsmanagement- und Informationssystem (VMIS) für Autobahnen und Schnellstraßen in die Praxis umgesetzt werden, von dem man sich eine deutliche Verbesserung des Verkehrsflusses ebenso wie eine beträchtliche Hebung der Verkehrssicherheit erwartet. Tatsächlich wirkungsvoll wird das neue System dann sein, wenn es entsprechende Ausweichstrecken gibt. Für den Wiener Raum müsse, so ASFINAG-Vorstandsvorsitzender Dr. Walter Hecke, anlässlich der Projektpräsentation am Montag, der Bau der Wiener Südost-Umfahrung (vormals B 301, nunmehr S 1) abgewartet werden. Grundsätzlich sei eine Verknüpfung mit dem Verkehrsmanagement-Projekt der Stadt Wien (VEMA) eine wichtige Voraussetzung. Auch eine Ausweichstrecke zur A 2/Südautobahn - zwischen Guntramsdorf und Knoten Vösendorf - sollte angedacht werden.

Sensoren über Fahrbahnen bzw. Verkehrsbauwerken sowie den Einrichtungen zur LKW-Mauterfassung sollen Aufschluss über Verkehrsdichte, Fahrgeschwindigkeit und eventuell bereits entstandene Staus geben. Überkopfwegweiser sollen dann den Fahrzeuglenkern die entsprechende Informationen für die Steuerung des Verkehrsflusses, wie etwa die Umleitung auf eine Ausweichstrecke, geben. Bei den Kosten für dieses System der Verkehrssteuerung rechnet man mit an die 200 Millionen Euro (etwa 2,7 Milliarden Schilling). Das werde aber noch nicht der letzte Schritt sein: Nach der mit dieser Phase der Telematik erzielten "Straßenintelligenz" werde es in den nächsten Jahrzehnten eine "Autointelligenz" geben, die mittels Ortungssystemen die Verkehrssteuerung weiter erleichtern könne, so Hecke.
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