ÖAMTC verlangt bessere Verkehrsentflechtung für Süden Wiens

Club setzt auf Integration beispielsweise mit den Öffis

Wien (ÖAMTC-Presse) - "Verbesserungen im Verkehrsmanagement via Telematik sind für Österreich ein Muss, allerdings erfolgt die Installierung hierzulande zu langsam", wie ÖAMTC-Verkehrsexperte Willy Matzke anlässlich der heutigen Pressekonferenz der ASFINAG festhält.

Der Clubexperte kritisiert beispielsweise die Einmündung der A 3, der Südost-Autobahn, in die A 2, die Süd-Autobahn, bei Guntramsdorf. Dort ist sogar eine Rotlicht-Ampel im Gespräch. Man könnte dann nur noch in die A 2 einfahren, wenn sich ausreichend große Lücken auftun. Ein kilometerlanger Rückstau droht damit den Pendlern auf der A 3. Der Grund: weder im Generalverkehrsplan noch im NÖ-Landesverkehrskonzept ist der Vollausbau des Knoten Guntramsdorf und eine eigene Trasse der A 3 nach Wien geplant, obwohl diese schon vor mehr als 30 Jahren vorgesehen war. Damit sind der ASFINAG als Straßenerhalter völlig die Hände gebunden.

"Verkehrsmanagement braucht Ausweichstrecken und mehr Einfallsreichtum als rote Ampeln auf der Autobahn. Denn die künftigen geplanten hohen Mauten können dafür wohl nicht herhalten", wie Matzke betont. Außerdem verlangt der Club eine zügige Integration mit anderen Verkehrsträgern, wie beispielsweise den öffentlichen Verkehr im Großraum Wien und den Flugverkehr ab Wien Schwechat.

(Schluss)
ÖAMTC-Pressestelle/Sabine Fichtinger

Rückfragen & Kontakt:

ÖAMTC Pressestelle
Tel.: (01) 711 99-1218

OTS-ORIGINALTEXT UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | OCP0001