Peter Weck - Er hätte auch Dirigent werden können

In Reader's Digest träumt der Publikumsliebling von einem neuen Film-Projekt

Wien (OTS) - Ein bisschen mehr Fleiß und Publikumsliebling Peter Weck wäre nicht Schauspieler, sondern Dirigent geworden. Im Gespräch mit der österreichischen Ausgabe des Magazins Reader's Digest (März-Ausgabe) erzählt der 72-Jährige über die Zeit in der Dirigentenklasse der Wiener Musikhochschule. "Da hieß es immer nur üben, üben, üben. Aber zum Üben hatte ich keine Lust." Was folgte, war der Wechsel zur Schauspielausbildung am Max-Reinhardt-Seminar in Wien - und eine beispiellose Karriere als Schauspieler, Regisseur und Intendant. Unter dem Strich wirkte er in mehr als 100 Kino- und 200 Fernsehfilmen mit und führte obendrein Regie in über 100 Produktionen.

Schon in den 50- und 60er Jahren zog er mit Filmen wie "Liebesgrüße aus Tirol" die Massen vor die Leinwand. Nun, im Rückblick, gibt er zu: "Diese Gschicht'n hatten schon ein sehr einfaches Strickmuster." Aber sie waren erfolgreich, so wie Wecks Rolle im Klassiker "Sissi" an der Seite von Romy Schneider: "Sie war wie ein junges Reh", schwärmt Weck noch heute.

Doch auch wenn die Fans drängen, eine Neuauflage seiner Erfolgsserie "Ich heirate eine Familie" lehnt der gebürtige Wiener ab: "Dieses Thema ist für mich ausgereizt. Ein Remake wird es nicht geben." Für die Serie, in der er einst Regisseur und Hauptdarsteller war, hatte Weck die "Goldene Kamera" und den "Bambi" erhalten. Doch der Abschied aus der ersten Reihe des Bildschirms kommt nicht von ungefähr. "Bei Privatsendern brauch' ich mich nicht mehr zu bewerben. Für die Programmverantwortlichen dort leb' ich gar nimmer, weil sie nur Drehbücher ankaufen, in denen der Älteste 35 ist."

Dafür träumt Weck nochmals von einem großen TV-Projekt. Gerne würde er einen Film über das Leben eines jüdischen Schauspielers drehen, der den Holocaust überlebt hat. "Ein toller Stoff, den ich authentisch verfilmen könnte, schließlich war ich 15, als der Krieg endete." Bisher habe sich allerdings noch kein Geldgeber für das ambitionierte Projekt gefunden, räumt der Grandseigneur der Branche ein. Weck schwant, warum: "Ich komm' wohl nicht mehr von der Unterhaltungsschiene runter", sagt er ganz ernst.

Für weitere Informationen zu diesem Reader's Digest-Thema stehen wir Ihnen gerne zur Verfügung. Die März-Ausgabe von Reader's Digest ist ab dem 24. Februar 2003 an zentralen Kiosken erhältlich.

Pressemitteilung zum Download (ab Montag, 24. Februar, 11:00 Uhr):
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ots Originaltext: Reader's Digest Deutschland

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