Onodi: Fremdpatientendiskussion nicht auf dem Rücken der PatientInnen

Wiener Eskalationsstrategie sollte nicht zu weit getrieben werden

St. Pölten, (SPI) - "Die jüngst ausgebrochene und meines Erachtens völlig unnötige Diskussion um die Versorgung von Fremdpatienten durch die Bundeshauptstadt Wien darf nicht auf dem Rücken der PatientInnen ausgetragen werden. Die Bundeshauptstadt Wien sollte hier ihre ‚Eskalationsstrategie' nicht zu weit treiben - denn hier geht es um Menschen, die Hilfe brauchen und nicht leichtfertig zum Spielball finanzieller Interessen werden dürfen", kommentiert Niederösterreichs Gesundheitsreferentin LHStv. Heidemaria Onodi jüngste Aussagen des Wiener Spitalsdirektors Prof. Kaspar im ORF-Niederösterreich.****

"Wir werden hier auf politischer Ebene im Rahmen konstruktiver Gespräche sicher eine Lösung finden, die von Wien und Niederösterreich mitgetragen werden kann. Die Zusammenarbeit zwischen Wien und Niederösterreich im Bereich der Gesundheitspolitik wird intensiver, was beispielsweise durch Kooperationen im Bereich der Rettungsorganisationen oder bei der Flugrettung belegt ist. In einem größer werdenden Europa der Regionen ist es ohnehin nicht zielführend, sich ausschließlich an Bundesländergrenzen zu orientieren. Die hochqualitative Gesundheitsversorgung der Bevölkerung, die kostengünstigste Versorgungsstruktur und -organisation sowie grenzüberschreitende Kooperationen im Interesse der Menschen sind das, was wir als verantwortungsbewusste Politiker sicherstellen müssen", so Onodi.
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