ARBÖ: Letzte Urlauberreisewelle im Februar betrifft Transitrouten in Westösterreich

Staus auch in Bayern

Wien (ARBÖ) - In den frühen Morgenstunden des vierten Reisesamstages im Februar hatte der erwartete Urlauberschichtwechsel in Westösterreich bereits voll eingesetzt. Besonders betroffen waren die Bundesländer Tirol, Vorarlberg und Salzburg sowie das benachbarte Bayern, berichtet der ARBÖ.

In Vorarlberg wurde die Anreise zu den Schigebieten vor allem auf der A14, Rheintalautobahn, vor den Tunnelportalen des Pfändertunnels und Ambergtunnels zu einer Geduldprobe. Vor dem Nordportal des Pfändertunnel bildete sich bereits um 7 Uhr früh ein kilometerlanger Stau. Gegen 08:30 Uhr reichte der Stau bereits bis auf das deutsche Staatsgebiet zurück. Auch vor dem Ambergtunnel in Feldkirch gab es in einem rund 6 Kilometer langen Stau seit den Morgenstunden kein Weiterkommen. Viele Autofahrer versuchten den Staus auf der L190, Vorarlberger Bundesstraße, auszuweichen. Hier gab es auf der Strecke zwischen Lochau und Bregenz eine kilometerlange Blechkolonne.

In Tirol waren von den Auswirkungen des Urlauberschichtwechsels vor allem die Bundesstraßen betroffen. Auf der B179, Fernpass Bundesstraße, sorgten neben den Urlaubern auch zahlreiche Schifans, die zu der Herren-Abfahrt ins bayrische Garmisch-Partenkirchen strömten, für erhebliche Verzögerungen. Zwischen Vils und dem Fernpass kam es in beiden Richtungen auf einer Strecke von rund 40 Kilometern zu Kolonnenverkehr mit teilweisem Stillstand. Vor dem Grenztunnel Vils/Füssen wurden die Fahrzeuge ab 08:15 Uhr nur mehr blockweise abgefertigt. Auch im Osten von Tirol brauchten Skifahrer viel Geduld auf dem Weg zu den Schipisten. Zwischen Kufstein und St. Johann gab es nach Angaben des ARBÖ sowohl auf der B173, Eiberg Bundesstraße, als auch auf der B178, Loferer Bundesstraße, rund 30 Kilometer sehr zähflüssigen Verkehr.

Ein weiterer Staupunkt waren nach Informationen des ARBÖ die Skigebiete am Arlberg. Hier kam es sowohl auf Vorarlberger Seite als auch in Tirol zu erheblichen Verzögerungen. In Vorarlberg gab es auf der A14, Rheintalautobahn, zwischen Bludenz/Ost und Bürs, Stau. Auf Tiroler Seite wurden auf der B316, Arlberg Ersatz Straße, zwischen Landeck und Flirsch rund 18 Kilometer zäher Verkehr gemeldet.

Auch in Salzburg mussten Autofahrer auf den Weg in den Schigebiet mit erheblichen Verzögerungen rechnen. Vor allem auf der A10, Tauernautobahn, kam es in Richtung Villach durch den sehr dichten Urlauberreiseverkehr vor allem vor den Tunnelportalen zu längeren Verzögerungen. Laut Autobahngendarmerie wurden im Großraum Salzburg rund 3.200 Fahrzeuge/Stunde gezählt.

"Durch den Beginn der Krokusferien in Teilen der Niederlande und das Kaiserwetter in den Schigebieten kommt vor allem aus dem benachbarten Bayern erheblicher "Stau-Nachschub". Auf der A8., Verbindung München-Salzburg, kam es zwischen München und Irschenberg zu einem rund 30 Kilometer langen Stau. Auf der A99, Umfahrung München, melden die Behörden rund 10 Kilometer Stau.", zieht Thomas Haider vom ARBÖ-Informationsdienst ein erstes Resümee.

(Forts. mögl.)

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