Brinek: Kritik Broukals an Uniräten parteitaktisches Manöver

Wien, 21.Februar 2003 (ÖVP-PK) ÖVP-Wissenschaftssprecherin Abg.z.NR Dr. Gertrude Brinek wies heute, Freitag, die Vorwürfe von SPÖ-Abgeordnetem Broukal scharf zurück, dass die Bestellungsvorgänge bei den Uniräten aufklärungsbedürftig seien. "Auf Vorschlag von Bildungsministerin Gehrer hat die Bundesregierung 59 Persönlichkeiten aus verantwortungsvollen Positionen in der Gesellschaft, insbesondere der Wissenschaft, Kultur oder Wirtschaft bestellt, unter ihnen 30 hoch qualifizierte Frauen", so Brinek. Es sei "ein reines parteitaktisches Manöver", dass Menschen, die bereits in der Vergangenheit wichtige öffentliche Funktionen bekleidet haben, gerade jetzt von der Opposition kritisiert würden, so Brinek. ****

Nachdem alle Universitäten den Zeitplan eingehalten haben und ihre Universitätsräte bis Ende Jänner ernannt haben, war es nun Aufgabe der Bundesregierung mit ihren Nominierungen gleichfalls für eine zügige Fortsetzung der Universitätsreform zu sorgen. "Alle von der Bundesregierung bestellten Universitätsrätinnen und Universitätsräte können, wie im Gesetz vorgesehen, auf Grund ihrer hervorragenden Kenntnisse und Erfahrungen einen Beitrag zur Erreichung der Ziele und Aufgaben der Universität leisten", so Brinek. Für die von der Bundesregierung ernannten Universitätsräte würden hohe berufliche und qualitative Eignungsstandards gelten, wie sie auch an die von den Universitäten ernannten Uniräte anzulegen seien. "Damit wird offenkundig, dass die Kritik Broukals alleine parteipolitisch motiviert ist", schloss Brinek.

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