Industriellenvereinigung begrüßt Kroatiens Beitrittsantrag zur EU

Die IV hofft auf Impulse für die österreichische Industrie -Österreich ist mit 6,6 Mrd. $ Investitionen zwischen 1993 und 2001 der größte Investor in Kroatien - IV-Generalsekretär Fritz kündigt Unterstützung an

Wien (PdI) Die Industriellenvereinigung begrüßt den von Kroatien abgegebenen Antrag zum Beitritt zur Europäischen Union. Kroatien hat heute als 13. Land der mittel- und osteuropäischen Staaten in Athen dem Ratsvorsitzenden den offiziellen Beitrittsantrag überreicht. IV-Generalsekretär Dkfm. Lorenz Fritz erklärt dazu: "Schon bisher war die österreichische Industrie in Kroatien sehr stark vertreten. Sie ist mit mehr als einem Viertel des Investitionsvolumens der größte Auslandsinvestor im Land - noch vor Deutschland und den USA. Durch einen möglichen EU-Beitritt erwarten wir uns noch stärkere Impulse für die Zusammenarbeit der beiden Länder."

Gute Beziehungen auf Verbandsebene seit fünf Jahren

Der IV-Generalsekretär weist darauf hin, dass die Industriellenvereinigung in der europäischen Arbeitgebervereinigung UNICE Vorreiter für Kroatien war: Bereits 1997 hatte die IV als erster EU-Industrieverband ein Kooperationsabkommen mit dem kroatischen Schwesterverband (Croatian Employers Association) unterzeichnet. Mittlerweile ist der kroatische Verband bereits Mitglied der UNICE.
Fritz kündigte an: "Wir werden unsere kroatischen Freunde beim Lobbying für den EU-Beitritt besonders tatkräftig unterstützen. Immerhin haben wir in diesem Bereich Erfahrungen und es liegt uns sehr viel daran, dass Kroatien zumindest gleichzeitig mit Bulgarien und Rumänien zur EU-Familie gehört."

Investitionen: Banken/Versicherungen, Bauindustrie und
Handel dominieren

Zwischen 1993 bis 2001 investierten österreichische Unternehmen rund 6,6 Mrd. $ in Kroatien. Derzeit entfällt noch der größere Anteil auf den Banken- und Versicherungsbereich. Bis Ende 2004 will Kroatien sieben Mrd. Euro an Neuinvestitionen ins Land bekommen, um eine zügige Wirtschaftsentwicklung auf breiter Basis zu ermöglichen. "Gerade hier ist ein enormes Potenzial für die österreichische Industrie" so Fritz.

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