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Ungarns schönste Landschaften - Aggtelek

Wien (OTS) - Die Felsformationen und Höhlen des ungarischen und slowakischen Karstes sind einzigartig auf der Welt und nicht nur Nationalpark, sondern Welterbe des UNESCO. Die Landschaft an der Oberfläche des wildromantischen Grenzgebirges ist geprägt von grünen Grasteppichen, dichten Wäldern aus Eichen und Weißbuchen und weißen Felsen. Winzige Lebewesen bildeten die Basis für das Kalkgestein, das reich an urzeitlichen Fossilien ist und Einblicke in eine Welt von vor Millionen Jahren gibt. Die Natur, Wasser, Wind, Eis und Regen haben aus dem weichen Kalkgestein bizarre Formen entstehen lassen, die den Besucher heute in atemloses Staunen versetzen.

Unter der Erdoberfläche bildeten sich durch unterirdische Flüsse und einsickernde Wasser riesige Höhlen, die ein gigantisches, vernetztes System bilden. Die Räume, Gänge und Schächte sind geprägt von riesigen, bunten Tropfsteinen und bilden eine Art "Museum" für ein von der Natur geschaffenes Kunstwerk. Auch heute noch dient das Höhlenwerk als Lebensraum für eine Vielzahl von Tieren, die oftmals nur mehr hier anzutreffen sind - falls man die scheuen Bewohner der Finsternis überhaupt je zu Gesicht bekommt.

Aber auch der Mensch hat sich diesen einzigartigen Lebensraum zunutze gemacht, ohne die natürlichen Gegebenheiten zu zerstören. Vor allem die bekannte Baradla-Höhle, eine der ausgedehntesten erschlossenen Höhlen Europas, diente über Jahrhunderte als Zufluchtsstätte, wie Knochenfunde beweisen. Heute kann man in einem mehrstündigen geführten Rundgang in die Geheimnisse der Unterwelt vordringen. Die etwas kleinere, kühle Béke-Höhle wird aufgrund ihres besonderen Mikroklimas seit langem als Heilstollen genutzt und bringt Personen mit Atemwegserkrankungen auch heute noch nachhaltige Linderung ihrer Beschwerden.

Eine Wanderung über und unter der Erde dieses gewaltigen Naturmassivs ist mitunter etwa beschwerlich, aber die Mühe wird reich belohnt. Zerfurchte Rinnen kleiner Wasserläufe, blühende Wiesenflächen und mystische Wälder mit einer Vielzahl seltener Tier-und Pflanzenarten, durch die der feine Duft von Holzkohlenmeilern zieht, bieten jedem Naturfreund ein unerschöpfliches Terrain. Im Dörfchen Jósvafö scheint die Zeit still zu stehen und die unverfälschte Gastfreundschaft der Bewohner ist ebenso frei von Hintergedanken wie in den übrigen, oft im Wald versteckten Dörfern, die wie Relikte aus einer anderen Zeit wirken. Geschnitzte Grabmäler und Glockentürme geben Zeugnis der lebendigen Handwerkskunst, die in gleicher Form seit Hunderten von Jahren ausgeübt wird.
Im von namhaften Autoren gestalteten und im WellPress Verlag erschienenen Reiseführer mit dem Namen "Zu Gast in Ungarn" heißt es über Aggtelek:

"Die Landschaft ist mehr als nur geschützte Höhlen und Karsterscheinungen. Sie ist eine Naturschule oberhalb und unterhalb der Erde, wo die Naturschützer zweier Länder auf dieses Naturerbe achten, um es an alle Naturfreunde weitergeben zu können." Informationen: Direktion des Nationalparks Aggtelek. H-3758 Jósvafö, Tengerszem oldal 1. Tel./Fax 0036/350 006, e-mail:
info.anp@axelero.hu, Internet: www.anp.hu

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