Vorarlberg verfügt über hervorragende Wasserqualität

LSth. Gorbach verurteilt unseriöse Berichterstattung

Bregenz (VLK) – "Die Trinkwasserversorgung in unserem Land
wird ausschließlich durch hochqualitatives Grund- und
Quellwasser gesichert", sagt Wasserwirtschaftsreferent Landesstatthalter Hubert Gorbach zu den Berichten über
angebliche Bleigehalte im Wasser. Die Qualität wird laufend
durch Untersuchungen von Grundwasserpegeln, Quellen und Probenahmestellen bei den Verbrauchern kontrolliert. "Die
Ergebnisse zeigen, dass wir eine ausgezeichnete
Trinkwasserqualität haben. Daran ist auch durch unseriöse Berichterstattung nicht zu rütteln", so Gorbach. ****

Sowohl Bund, Land als auch Gemeinden investieren
jährlich hohe Summen zur Sicherstellung einer
hervorragenden Trinkwasserqualität von der Quelle bis zur
Abgabe an den Verbraucher. Gorbach: "Die landesweite
Sicherung der Trinkwasserversorgung ist seit Jahren ein
vorrangiges Ziel der Wasserwirtschaft. In einem
umfangreichen Programm wird derzeit ein landesweites Trinkwasser-Vorsorgekonzept zur langfristigen Sicherung der Ressourcen und der Versorgungsstrukturen erarbeitet." Es
sei bedauerlich, wenn durch eine absolut nicht
nachvollziehbare "Studie" die intensiven und fruchtbaren
Bemühungen der Wasserwirtschaft in Frage gestellt würden
und die Bevölkerung dadurch massiv verunsichert werde.

"Sauberes Trinkwasser ist ein lebensnotwendiges Element
und nicht zuletzt deshalb auch das am besten überwachte Lebensmittel schlechthin", so Gorbach. In den öffentlichen Versorgungsnetzen gebe es keine Bleileitungen und auch bei
den Hausinstallationen werde in Vorarlberg seit rund 40
Jahren kein Blei mehr verwendet. Aber auch davor wurden nur
selten Bleiinstallationen ausgeführt. Vorarlberg habe kein Bleiproblem, sondern Global 2000 ein Bleimessproblem.

Wie das Umweltinstitut, das für die Überprüfung der Wasserhygiene verantwortlich ist, schon mitgeteilt hat,
wurden bei Nachbeprobungen lediglich in einem Haus
Bleigehalte festgestellt. Aber selbst diese lagen unter dem zukünftigen Grenzwert von 10 Mikrogramm pro Liter. Gorbach schließt damit, die Bevölkerung möge sich daher durch
solche Berichte nicht verunsichern lassen, die
ausgezeichnete Wasserqualität des Landes sei unumstritten. (bl/gw,nvl)

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