Auch BM Molterer gibt "grünes Licht" zu neuerlichem Prüfverfahren für Abwasserbeseitigung Penk

LH Haider: Korrekte Entscheidung - Eingereichte Projekte werden nochmals unabhängig untersucht

Klagenfurt (LPD) - Die Diskussion, ob in Penk bei Bleiburg die Abwässer künftig über einen Zentralkanal oder durch biologische Kleinkläranlagen entsorgt werden sollen, hat dazu geführt, dass Landeshauptmann Jörg Haider in seiner Funktion als mittelbare Bundesverwaltung eine neuerliche Prüfung beider Varianten angeordnet hat. Heute hat der für Wasserrecht zuständige Bundesminister Wilhelm Molterer dem Landeshauptmann in einem Schreiben mitgeteilt, dass für "eine Zurückweisung der Angelegenheit an die Behörde erster Instanz zur neuerlichen Betrachtung der wasserwirtschaftlichen Situation an sich kein Einwand besteht."

Wie Haider dazu betonte, sei nun seine korrekte Vorgangsweise in dieser Angelegenheit vom Bundesministerium für Land-, Forstwirtschaft, Umwelt und Wasserwirtschaft bestätigt worden. Im neuen Verfahren gehe es darum, über unabhängige Gutachter neuerlich zu prüfen, ob die von der Penker Abwassergenossenschaft vehement geforderte und eingereichte biologische Kleinanlagen-Variante umgesetzt werden könne. Denn laut Berechnungen der Genossenschaft würde das zentrale Kanalnetz ein Vielfaches der Pflanzen- und biologischen Kleinkläranlagen kosten. Wie der Landeshauptmann sagte, werde keine der beiden am Tisch liegenden Varianten präjudiziert. Es müsse aber sicher gestellt werden, dass im Sinne der Bevölkerung von Penk jenes Projekt umgesetzt werde, das den Grundsätzen der Zweckmäßigkeit, Sparsamkeit und Wirtschaftlichkeit entspreche. (Schluss)

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