Kärntner Gesundheitsbericht vorgelegt

LHStv. Ambrozy kündigte für 2003 Schwerpunkt-Maßnahmen gegen Alkoholsucht und Zahnkaries an

Klagenfurt (LPD) - Es handle sich um einen Status quo und um eine Grundlage für die Weiterentwicklung im Gesundheitswesen. Mit diesen Worten präsentierte Gesundheitsreferent LHStv. Peter Ambrozy heute den Kärntner Gesundheitsbericht für das Jahr 2002. Das Werk ist vom Bundesinstitut für Gesundheitswesen (ÖBIG) erarbeitet worden.

Die vorliegenden Daten sollen laut Ambrozy in drei Bereichen dienen. Es handle sich dabei um Analyse, Ziele setzen sowie um die Umsetzung entsprechender Maßnahmen, beispielsweise im Vorsorgebereich.

Aus dem Kärntner Gesundheitsbericht 2002 geht u.a. hervor, dass die Lebenserwartung im Land im Vergleich der Jahre 1991 und 2000 gestiegen ist - bei Männern von 71,8 auf 75,6 bei Frauen von 79,4 auf 81,2 Jahre. Herauszulesen ist auch, dass in unserem Bundesland Alkoholprobleme überdurchschnittlich stark ausgeprägt sind (Kärnten liegt nach dem Burgenland an zweiter Stelle) und dass Kärnten die höchste Kariesrate (60 Prozent) bei 6-jährigen Kindern aufweist. Überdurchschnittlich gut ist die Durchimpfungsrate der Kärntner Bevölkerung und die gesundheitsbewusste Ernährung bei den 15-jährigen.

Ambrozy kündigte für 2003 einen Ausbau gesundheitsfördernder Maßnahmen, vor allem im regionalen Bereich, an. Als Schwerpunkte nannte der Gesundheitsreferent Suchtvorbeugung im Zusammenhang mit Alkohol, den Start eines Zahnkariesprophylaxeprogramms, eine Hautschutzkampagne sowie Prostata- und Brustkrebsvorsorgeaktionen. (Schluss)

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