Strache: Baugenehmigung für Vienna-City-Tower wird von FP-Rechtsanwalt angefochten

Vienna-City-Tower ist ebenfalls von bevorstehender Verfassungsgerichtshofsklage betroffen und ist nicht vom Projekt Wien-Mitte herauszulösen

Wien 21-02-2003 (fpd) - Für den bereits in Bau befindlichen Vienna-City-Tower bei der Marxerbrücke, gilt selbstverständlich die gleiche Rechtsgrundlage wie für die geplanten Monstertürme beim Bahnhof Wien-Mitte. Beide Projekte wurden in einem Flächenwidmungsplan abgehandelt, beschlossen sowie erst nachträglich voneinander getrennt. Gerade beim Vienna-City-Tower wurden die Nachbarn und Anrainer von der Bauverhandlung widerrechtlich ausgesperrt und an ihrem Einspruchsrecht gehindert, so heute der freiheitlichen Landesparteiobmann-Stellvertreter der Wiener FPÖ, LAbg GR Heinz-Christian Strache. ****

Bei der nunmehr bevorstehenden Klage an den Verfassungsgerichtshof, wird auch die erteilte Baugenehmigung des Vienna-City-Towers aufgrund des vermeintlichen Rechtsbruches in Frage gestellt werden. Die Stadt Wien und die Baubetreiber PORR wollen die Wiener Bevölkerung, die ICOMOS und UNESCO vor vollendete Tatsachen stellen und nahmen eine nachträglich mögliche rechtliche Strafzahlung und die Aberkennung des Weltkulturerbes von Beginn an bewusst in Kauf. "Sie wünschen wir widmen" hat sich als Sittenbild in der Wiener Bau- und Architekturpolitik leider sozialistisch manifestiert, so Strache.

Die aktuelle Diskussion ist nicht plötzlich und unvermutet entbrannt - wie manche Verantwortlichen heute fälschlicherweise behaupten -sondern eine ehrlich-kritische, warnende und ablehnende Diskussion, welche von Strache und zahlreichen Anrainern, Bürgern und Prominenten seit dem Jahr 1992 geführt wurde. Die Stadt Wien hat jedoch in ihrer arroganten und überheblichen Vorgangsweise die Bürger, die ICOMOS, UNESCO und die FPÖ zu entmündigen versucht und zu hintergehen. Solch eine Vorgangsweise rächt sich nunmehr unerbittlich und hat der Stadt und den Wienern einen immensen Schaden hinterlassen, so Strache abschließend. (Schluss)

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