Das europäische Jahr der Menschen mit einer Behinderung

Berlin (OTS) - Anmoderation (Vorschlag)

Vor knapp zwei Jahren beschloss die Europäische Union, 2003 zum Europäischen Jahr der Menschen mit Behinderungen auszurufen. Über 37 Millionen Menschen sind auf unserem Kontinent von einer Behinderung betroffen. So stehen die Probleme von körperlich oder geistig Behinderten in diesem Jahr auf der Agenda vieler Institutionen oder Unternehmen, und die Bahn präsentiert aus diesem Anlass aktuelle und zukünftige Maßnahmen zum Thema mobilitätseingeschränktes Reisen.

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Reisen mit der Bahn: Nicht immer einfach für Menschen mit Behinderungen. Doch das Unternehmen hat gerade in den letzten Jahren den Service stark verbessert. Denn die mobilitätseingeschränkten Reisenden liegen der Bahn sehr am Herzen, wie der Vorstand Marketing der Deutsche Bahn AG, Klaus Daubertshäuser, erläutert:

O-Ton (ors09241) Klaus Daubertshäuser, Vorstand Marketing Deutsche Bahn AG

Die Kundengruppe mobilitätseingeschränkte Reisende haben eine sehr große Bedeutung für uns, und nicht nur in diesem Jahr, im Jahr der Behinderten sondern eigentlich schon sehr intensiv in den letzten 6, 7, 8 Jahren. Einen großen Sprung nach vorne haben wir sicherlich ab 1999 gemacht und ich glaube, das wird auch von den Behinderten selbst und ihren Verbänden, ihren Interessensvertretern hoch anerkannt. (22 Sek)

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Im Zentrum des Bahn-Service steht vor allem die Mobilitätsservicezentrale.

Bereits seit 1999 unterstützen Mitarbeiter die Reisevorbereitungen mobilitätseingeschränkter Menschen. Dazu zählen nicht nur behinderte, sondern auch ältere Menschen und Mütter, die mit ihren Kindern reisen. Telefonisch und per Internet können bei der Zentrale Fahrkarten bestellt, Reservierungen vorgenommen oder eine Hilfe für das Ein- und Aussteigen angemeldet werden. Klaus Daubertshäuser zu den Details:

O-Ton (ors09242) Klaus Daubertshäuser, Vorstand Marketing Deutsche Bahn AG

Die Funktion der Mobilitätsservice-Zentrale liegt darin, dass sie die Reiseplanung für die mobilitätseingeschränkten Mitmenschen erleichtern soll, dass die Reise so angenehm wie möglich organisiert wird, dass die gesamte Reisekette wo ja immer wieder Schwierigkeiten entstehen können beim Zugang, beim Abgang von unseren Zügen, dass sie wirklich so funktioniert, dass sie wirklich für den Reisenden so angenehm gestaltet wird, dass er sich frei bewegen kann, wie andere Reisende auch. (31 Sek.)

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Während im Nahverkehr die Bundesländer dafür verantwortlich sind, dass zum Beispiel neue Fahrzeuge mit Multifunktionsabteilen eingesetzt werden, sind im Fernverkehr bereits alle Fahrzeuge mit ein bis zwei Rollstuhlplätzen sowie einer Toilettenanlage ausgestattet. An über 480 Bahnhöfen werden bereits Einstiegshilfen wie Hublift und Auffahrrampen vorgehalten. Je nach Bahnhofsgröße gibt es unterschiedliche Ausstattung mit Hilfsmitteln. Dazu noch einmal der Vorstand Marketing, Klaus Daubertshäuser:

O-Ton (ors09243) Klaus Daubertshäuser, Vorstand Marketing Deutsche Bahn AG

Wir haben im Bereich der Bahnhöfe die Hublifte, die Fahrstühle, die Rampen, und der gesamte Infrastrukturbereich. Wir haben in den Zügen selber die Rollstuhlplätze, ich gehe davon aus, das die 23.000 in diesem Jahr bereits erreicht werden. Und was ganz wichtig ist, ist natürlich nicht nur die Infrastruktur, sondern auch, das Angebot entsprechend publik zu machen, entsprechend an den Kunden heran zu bringen. (25 Sek.)

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Alle wichtigen Informationen rund um das Thema sind in der Infosbroschüre "Services für mobilitätseingeschränkte Reisende" nachzulesen, und die Hotline für die Mobilitätsservicezentrale lautet bundesweit: 01805/512 512

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ors Originaltext: Dt. Bahn AG

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