FP-Madejski: Bezirksentwicklungsgebiet "Treffpunkt Meidling" präsentiert!

Marketinggesellschaft für betreffendes Gebiet gefordert.

Wien, 21-03-2003 (fpd) - Nach den Planungsprojekten Westbahnhof und Südgürtel präsentierte der Planungssprecher der Wiener Freiheitlichen, LAbg. GR Dr. Herbert Madejski nunmehr ein weiteres Bezirksentwicklungsprojekt der Wiener FPÖ.

Das U4-Center mit eingeschlossener U-Bahnstation "Meidlinger Hauptstraße" bietet seit Jahren ein trostloses Bild. Die Geschäftslokale sperren nacheinander zu und auch das riesige Firmengelände des ehemaligen Komet bietet mittlerweile ein Bild des Jammers. Die Wiener Freiheitlichen haben die Untätigkeit des Bezirksvorstehers sowie der Wiener Stadtregierung zum Anlaß genommen, um ein neues und innovatives Planungsprojekt auszuarbeiten.

Es soll sich, so Madejski, um einen optischen Einstieg und Blickfang für die dahinterliegende Meidlinger Einkaufsstraße handeln, aber auch selbst Anziehungspunkt für Meidling sein. Durch die völlige Neugestaltung der gesamten Umgebung, die optische Aufwertung des alten Häuserbestandes sowie neue architektonische Impulse wäre es möglich, einen völlig neuen Zugang zum betreffenden Gebiet zu gewinnen. Derzeit liegt das U4-Center ja durch den umgebenden Autoverkehr im Dornrösschenschlaf.

Die Wiener Freiheitlichen forderten etwa anstelle des alten Komet-Gebäudes einen hohen Gebäudekomplex, der einerseits von allen Seiten weithin sichtbar sein soll, andererseits aber auch dazu dienen kann, Wohn- und Büroraum an gut erschlossener und verkehrsgünstiger Lage zu bieten.
Im Unterschied zum Bahnhof "Wien-Mitte", so Madejski, liegt dieses Gebiet außerhalb der Pufferzonen zum Weltkulturerbe und hat architektonische Impulse dringend notwendig. Außerdem wollen wir ja keine 97 Meter hohen Monsterbauten, sondern versuchen dadurch die Umgebung auf die dahinterliegende Einkaufstraße aufmerksam zu machen.

Weiters sollen die hinter dem ehemaligen Komet-Gebaude liegenden Bereiche mit einer glasüberdachten Fußgängerzone erweitert, sowie Gastronomie, Galerie und mit Veranstaltungsräumlichkeiten für ein junges Publikum erschlossen werden.
Das U4 ist vor allem für sein gleichnamiges Jugendlokal im Kellerbereich bekannt. Wenn es durch ein vernünftiges Betriebsmarkeding gelingen sollte dieses Publikum auch für die übrigen Bereiche zu gewinnen, dann hat unser Vorschlag bereits zum Erfolg geführt, so Madejki.

Als Kernpunkt der freiheitlichen Planungsvorschlags äußerte Madejski den Wunsch, den neu zu gestaltenden Bereich mittels unterirdischer Fußgängerpassage an die Meidlinger Hauptstraße anzubinden. Nicht nur die U4-Bahn wäre damit direkt an die Meidlinger Hauptstraße eingebunden, auch diese Passage wäre, so Madejski, ein ideales Feld für Gastronomie jeglicher Art.

Marketinggesellschaft gefordert!

Zur professionellen Abwicklung und Umsetzung forderte LAbg. GR Dr. Herbert Madejski heute auch die Gründung einer Marketinggesellschaft, die in einem offenen und kommunikativen Prozess ein Flächenmanagement zum betreffenden Gebiet betreiben soll. Um die Attraktivität und die Vitalität des Gebiets auszubauen, wäre es wünschenswert eine entsprechende Lenkungsgruppe in Zusammenarbeit mit der Wirtschaftskammer und der Stadt Wien einzurichten. Wenn man weiß, daß 50% der Geschäftsleute in Wien den Drang bzw. die Möglichkeit in Betracht ziehen, in den Süden abzuwandern, wäre es ein dringendes Gebot der Stunde, diesem Trend entgegenzuwirken, so Madejski abschließend. (Schluß) jen

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