Landesrätin Dr. Stöger befürchtet nun weitere Verschlechterungen im Gesundheitsbereich

Schwarz-Blau will eine Milliarde Euro auf Kosten der sozial Schwächeren einsparen=

Die bevorstehende schwarz-blaue Bundesregierung lässt Landesrätin Dr. Stöger das Schlimmste befürchten. Schon bei den Sondierungsgesprächen mit den Sozialdemokraten kristallisierte sich klar heraus, dass die ÖVP unter Bundeskanzler Schüssel eine Milliarde Euro im Gesundheitsbereich einsparen will. Dass dies zum Großteil auf Kosten der sozial Schwächeren geschehen soll, davon ist Landesrätin Dr. Stöger überzeugt. "Die schwarz-blaue Regierung hat schon in der Vergangenheit ganz klar gezeigt, dass ihr der vielzitierte ,Kleine MannÖ völlig egal ist", betont die Landesrätin.

Eine neuerliche Belastungswelle kommt nun auf die österreichische Bevölkerung zu. Der Forderung des Gesundheitssprechers der ÖVP, NR Abg. Dr. Rasinger, einen 20-prozentigen Selbstbehalt bei Arztbesuchen einzuführen, wird die FPÖ sicher zustimmen. Darüber hinaus sind noch weitere Verschlechterungen im Gesundheitsbereich geplant, wie zum Beispiel die von der ÖVP angesprochenen Strukturreformen, welche unter anderem die Schließung von Spitalsbetten beinhalten. Krankenhäuser im ländlichen Raum garantieren aber nicht nur eine Versorgung in den Regionen, sie sind auch unbedingt für nicht mehr so mobile Patienten erforderlich. Darüber hinaus sichern Spitäler zudem auch Arbeitsplätze und regionale Wertschöpfung.

Die Landesrätin sieht sich nun erneut bestätigt, dass es der ÖVP primär nicht um eine offensive, auf alle Bevölkerungsschichten abgestimmte Gesundheitspolitik geht, sondern nur um ein Belastungspaket für die wenig Verdienenden. "Eine uneingeschränkte Gesundheitsversorgung allen Menschen zu garantieren, von diesem Weg kann und will die SPÖ nicht abgehen. Die Wortmeldungen der ÖVP in der jüngsten Zeit lassen mich sehr sensibel werden", stellt Landesrätin Stöger abschließend fest.

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