Kranzl: Klassenschülerhöchstzahlen rasch senken!

Geburtenschwache Jahrgänge ermöglichen eine Verbesserung des Unterrichtes durch Senkung der Klassenschülerhöchstzahl - und das könnte zusätzlich eine Schließung von Schulen verhindern!

Niederösterreich (SPI) Im Schuljahr 2002 / 2003 gibt es in Niederösterreich in den Pflichtschulen 133.491 Schülerinnen und Schüler. Im Schuljahr 2003 / 2004 werden es nur mehr 130.688 sein. In der ersten Klasse der Volksschulen werden heuer 17.575 Mädchen und Buben unterrichtet und die Vorschulklassen besuchen 1.703. Im Schuljahr 2003 / 2004 werden die ersten Volkschulklassen nur mehr 17.123 und die Vorschule 1.098 Kinder besuchen. In allen Untersuchungen wird ausgewiesen, dass, je kleiner die Klasse ist, der Unterricht individueller gestaltet werden kann und die Förderung des einzelnen Kindes umso größer ist. "Ich fordere daher eine Senkung der Klassenschülerhöchstzahl von bisher 31 auf 25 Kinder", so die für das Pflichtschulwesen in Niederösterreich zuständige Landesrätin Christa Kranzl.

Der dramatische Rückgang der Schülerzahlen trifft aber auch viele Gemeinden sehr hart. Oft wurden Volksschulen erst neu renoviert oder gebaut. Jetzt müssten Klassen zusammengelegt werden und einige Schulen sind von der Schließung bedroht. In weiterer Folge sind aber auch die nachgelagerten Schultypen betroffen. "Nützen wir jetzt die Chance, unser Bildungssystem in diesem Bereich entscheidend zu verbessern", so Landesrätin Christa Kranzl. "Es gibt wunderschöne Schulen, es gibt ausreichend Klassenräume und es gibt hervorragend motivierte Lehrkräfte. Eine Verringerung der Klassenschülerhöchstzahlen würde auch den Bestand von Schulen und Klassen und die Arbeitsplätze der Lehrerinnen und Lehrer sichern. Ich fordere die Bundesregierung auf, sofort zu handeln", so die zuständige Landesrätin für die Pflichtschulen in Niederösterreich. sw

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