Fasslabend: Großes Interesse für ÖAAB - Zukunftsvorsorgemodell

Wien, 18. Februar 2003 (ÖAAB-PD) Das neue Zukunftsvorsorgemodell des ÖAAB stand im Mittelpunkt des Interesses beim Arbeitnehmertag des NÖAAB, der gestern im Bezirk Hollabrunn stattfand. Das neue Modell wurde von ÖAAB - Bundesobmann Dr. Werner Fasslabend gemeinsam mit den Kandidaten für die Landtagswahl KR Bruno Engel, Bezirksobmann Erwin Schuster und Stadtrat Walter Czink, sowie dem Bürgermeister von Hollabrunn, Ing. Maximilian Kaltenböck präsentiert. Wichtigstes Element der Pensionsvorsorge wird auch weiterhin die erste Säule, die staatliche Pension, bleiben, betonte Fasslabend. Die Zusatzpension im Rahmen der Abfertigung Neu und die persönliche Altersvorsorge sollten die erste Säule ergänzen. Beim Pensionsantritt solle man von der derzeit starren Regelung zu einem flexibleren System kommen, das stärker auf die Bedürfnisse der Arbeitnehmer Rücksicht nimmt. ****

Im Rahmen des Arbeitnehmertages wurde eine Reihe von Betrieben in Haugsdorf und Hollabrunn besucht. Erstmals fand auf dieser Ebene auch ein Besuch der Stadtwerke Hollabrunn statt, wo die Teilnehmer des Arbeitnehmertags vor allem am Zukunftsvorsorgemodell des ÖAAB reges Interesse zeigten. Fasslabend wies darauf hin, dass die staatliche Pension auch in Zukunft das "mit Abstand wichtigste Standbein der Altersvorsorge" bleiben wird. Das Pensionsantrittsalter solle von der starren Altersregelung hin zu einem flexibleren System umgestellt werden, das vor allem auf die Anzahl der Versicherungsjahre sowie auf die eingezahlten Beiträge und die persönlichen Bedürfnisse der Arbeitnehmer stärker Rücksicht nimmt.

Zur ersten Säule, der staatlichen Pension, solle mit der Abfertigung Neu immer stärker ein zusätzliches Standbein in der Altersvorsorge aufgebaut werden; diese beiden sollen durch die dritte Säule, die persönliche Vorsorge, noch ergänzt werden. Besonders letztere fand in den Diskussionen beim Arbeitnehmertag größtes Interesse. Den meisten Arbeitnehmern war es noch nicht bekannt, dass es seit 1. Jänner dieses Jahres bereits die Möglichkeit gibt, ein vom Staat mit 10 Prozent der eingezahlten Beiträge gefördertes Pensionssparsystem in Anspruch zu nehmen. Nach eingehenden Diskussionen wurde als Hauptvorteil des neuen Modells die hohe Attraktivität der Prämien bewertet sowie die Tatsache, dass ein solcher Vertrag schon im Kleinkindalter gestartet - und jederzeit wieder aufgelöst - werden kann.

Neben der Frage der Pensionssicherung standen bei der Diskussion mit den drei Kandidaten für die Landtagswahl Maßnahmen zur Schaffung von Arbeitsplätzen sowie die Zukunft der Grenzlandsicherung im Vordergrund.
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