"profil": Wilfried Heinzel AG im Visier russischer Umweltschützer

Österreichischer Papierkonzern hat Ärger mit russischen Partnern

Wien (OTS) - Wie das Nachrichtenmagazin "profil" in seiner Montag erscheinenden Ausgabe berichtet, hat die Wilfried Heinzel AG, die Papier- und Zellstoff-Gruppe des ÖIAG-Aufsichtsratschefs Alfred Heinzel, Probleme mit russischen Umweltbehörden. Die Heinzel AG besitzt geringfügige Beteiligungen an Papierfabriken in Kaliningrad und Archangelsk. Vor allem der Zellstoffhersteller Cepruss AG in Kaliningrad verschmutzte laut dem Moskauer Büro von Greenpeace durch seine Abwässer die Baltische See und musste vorübergehend sogar seine Produktion einstellen. Heinzel betont auf das Unternehmen keinen Managementeinfluss auszuüben. Weiters würden die Anlagen derzeit modernisiert. Laut Greenpeace habe Cepruss hinsichtlich der Umweltverträglichkeit der Fabrik systematisch falsch informiert.

Rückfragen & Kontakt:

"profil"-Redaktion
Tel.: (01) 534 70 DW 2501 und 2502

OTS-ORIGINALTEXT UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | PRO0001