Hofbauer: 176.333 Euro für weitere 3 INTERREG Projekte

Grenzüberschreitende Zusammenarbeit wird weiter ausgebaut

St. Pölten (NÖI) - Niederösterreich ist durch die kommende EU-Erweiterung besonders betroffen. Um die Regionen, die durch den Eisernen Vorhang jahrzehntelang keine wirtschaftlichen Entwicklungsmöglichkeiten gehabt haben, zu stärken, werden besonders grenzüberschreitende Projekte im Rahmen auch von der EU unterstützt. Für drei Projekte im Rahmen des INTERREG-Programmes wurden nun insgesamt 176.333 Euro aus dem Europäischen Fonds für Regionale Entwicklung zur Verfügung gestellt. Damit soll die Zusammenarbeit mit dem Nachbarn Tschechien verstärkt werden, um die Chancen, die sich aus der geographischen Nähe zueinander ergeben, auch optimal zu nutzen, stellt LAbg. Johann Hofbauer fest.****

So werden für das Projekt "Sprachausbildung und Interkulturelle Managementtrainings" 50.000 Euro zur Verfügung gestellt. Damit sollen die sprachlichen und mentalen Barrieren, die oft ein Hindernis für eine verstärkte Wirtschaftstätigkeit miteinander darstellen, abgebaut werden. Für das "Grenzüberschreitende Impulszentrum Region Weitra" wurden 73.333 Euro bereitgestellt. Damit wird am Standort Großschönau ein Zentrum zur Anregung grenzüberschreitender Aktivitäten entstehen, um die Entwicklungsmöglichkeiten, die sich in den kommenden Jahren ergeben, auszunutzen. Im Projekt "Osterweiterung vor 1000 Jahren" soll ausgehend vom Stift Geras die gemeinsame Geschichte aufgearbeitet und Barrieren abgebaut werden, so Hofbauer.

Niederösterreich hat sich zum Ziel gesetzt, Erweiterungsgewinner Nummer eins in Europa zu werden. Das Fitnessprogramm für Niederösterreich und die Vielzahl an grenzüberschreitenden Projekten sollen gerade für die Grenzregion der Impuls sein, um die künftigen Herausforderungen anzunehmen und zu nutzen, betont Hofbauer.

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