SCHIEFERMAIR: AUFBRUCH ZUM UNTERNEHMERISCHEN DENKEN AM HOF

50. Wintertagung bestätigt allgemeinen Willen zur Selbstverantwortung

Wien, 14. Februar 2003 (ÖVP-PK) "Eingebettet in nachvollziehbare politische Rahmen-bedingungen ist es vor allem die unternehmerische Selbstverantwortung, die unsere bäuerlichen Familienunternehmen erfolgreich in die Zukunft führen und den ländlichen Raum zu einem wichtigen Faktor für die Wirtschaft, den Tourismus und das soziale Gefüge machen", berichtete heute, Freitag, die ÖVP-Abgeordnete und bäuerliche Unternehmerin Burgi Schiefermair über die 50. Wintertagung des Ökosozialen Forums. "Die Aufbruchsstimmung zu mehr Selbstmotivation und dem Erlernen unternehmerischer Fähigkeiten in der Landwirtschaft war deutlich spürbar." ****

"In der landwirtschaftlichen Erwachsenenbildung war es meine Aufgabe, die Bäuerinnen und Bauern zu motivieren, eigenständig Werkzeuge und Methoden zu entwickeln, um ihre eigene Zukunft als Landwirtin oder Landwirt zu gestalten", berichtet Schiefermair. Das Bildungskonzept von "bfu - Bäuerliche FamilienUnternehmen" sieht vor, die bäuerlichen Unternehmer dazu zu bringen, ihr eigenes Wunschunternehmen mit ihren persönlichen Stärken und Leidenschaften zu kreieren, damit Betriebserfolg und Lebensqualität kein Wider-spruch mehr sind. "Da wurden immer wieder ganz tolle Ideen geboren, die von den einzelnen Kursteilnehmern dann auch selbstbewusst umgesetzt wurden", verweist Schiefermair auf die Notwendigkeit, unternehmerisches Denken und Handeln auch in der Landwirtschaft stärker bewusst zu machen. "Die eigenen Fähigkeiten in den Markt integrieren und am Wettbewerb selbstbewusst teilnehmen, das sind die Stärken unserer bäuerlichen Familienunternehmen, die erfolgreich in die Zukunft weisen", ist die ÖVP-Abgeordnete überzeugt.

Im Rahmen der Wintertagung 2003 wurde neben dem unternehmerischen Können in der Landwirtschaft auch viel über notwendige politische Reformen diskutiert. "Wir waren uns alle einig, dass wir die hohen Qualitätsstandards, die sich die Konsumenten von der Landwirtschaft erwarten, erhalten wollen. Zugleich ist aber auch allen klar, dass es zum Abbau von bürokratischen Hürden kommen muss. Denn unternehmerisches Handeln darf nicht am Verwaltungsapparat zerbröseln", stellt Schiefermair ihr persönliches politisches Credo für Verwaltungsvereinfachungen klar. "Schließlich dürfen wir diese Aufbruchsstimmung zu mehr unternehmerischer Selbstverantwortung in der Landwirtschaft nicht politisch behindern", so Burgi Schiefermair. (Schluss)

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