FP fordert "Ausbildungsverbund" für Lehrlinge

Land NÖ könnte sich von Oberösterreich "eine Scheibe abschneiden!"

Erneut scharfe Kritik an der "Ankündigungspolitik" der niederösterreichischen Volkspartei übte heute der freiheitliche Klubobmann-Stv. und Wirtschaftssprecher im NÖ Landtag, LAbg. Dkfm. Edwin Rambossek und fordert einen Firmenausbildungsverbund für Lehrlinge. Im benachbarten Oberösterreich hätte man bereits beste Erfahrungen mit diesem Modell gemacht, so Rambossek. Zur Zeit wären in diesem Verbund 1355 Lehrlinge in Ausbildung.

In einem derartigen Verbund würden Lehrlinge "abschnittsweise" im Rotationsprinzip bei verschiedenen Klein- und Mittelbetrieben ausgebildet, was nicht nur für die Lehrlinge, die so mehr Erfahrung sammeln könnten, sondern auch für die Betriebe günstig wäre, betonte der FP-Mandatar. In Oberösterreich, wo dieser Verbund eine Einrichtung des Landes, der Wirtschafts- und der Arbeiterkammer sei, wären zur Zeit 418 Betriebe Mitglieder, die 1355 Lehrlinge ausbildeten. Deswegen gab es hier Ende Mai einen Lehrstellenüberhang von 198, während in Niederösterreich nach wie vor eine Lücke von 147 Lehrstellen klaffe.

Auch bezüglich "Pflegewesen" könne sich Niederösterreich, dessen Pflegeheime einen akuten Personalmangel aufweisen würden, von seinem westlichen Nachbarn "eine Scheibe abschneiden", stellte der FP-Klubvize fest. In Oberösterreich wäre zwischen Arbeitsmarktservice und dem Land erfolgreich eine Ausbildungsschiene zum "Qualifizierten Helfer", bzw. zur "Qualifizierten Helferin" eingerichtet worden. "Das Ergebnis: Gleich zu Beginn 290 Teilnehmer!", schloß Rambossek.

Rückfragen & Kontakt:

NÖ Landtagsklub der Freiheitlichen
Pressestelle
Tel.: 02742/9005-13 444

OTS-ORIGINALTEXT UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | FKN0001