"Frauen wollten mehr"

Podiumsveranstaltung in St.Pölten

St. Pölten (NLK) - Im AK-Saal in St. Pölten fand gestern eine Podiumsdiskussion zur AKNÖ-Frauen-studie "Frauen wollten mehr" statt. Die hochkarätige Diskutantenrunde setzte sich aus AKNÖ-Präsident Josef Staudinger, WKNÖ-Präsidentin KR Sonja Zwazl, ÖBG-NÖ-Frauenvorsitzende Kammerrätin Christa Bogath, AMS-Geschäftsführer Mag. Karl Fakler und PVA-NÖ-Direktor Hans Kassler zusammen.

AKNÖ-Präsident Staudinger begründete die Studie: "Wir wissen, wie schwer es Alleinerzieherinnen und Alleinerzieher haben, und schließlich kämpfen auch WiedereinsteigerInnen mit fast unüberwindlichen Hürden nach der Babypause. Und wir müssen auch einen beunruhigenden Anstieg an sogenannten atypischen Arbeitsverhältnissen, die gerade und vor allem Frauen betreffen, feststellen. Deshalb haben wir diese Studie in Auftrag gegeben. Wir wollten damit eine fundierte Basis für die weitere politische Arbeit, sei es im Land oder im Bund, erarbeiten, die genau Auskunft über die Bedürfnisse der Frauen und auch der Männer gibt."

Wirtschaftskammer NÖ-Präsidentin Zwazl betonte, dass es zahlreiche Maßnahmen seitens "Frau in der Wirtschaft" gebe, die zur Berufsfindung abseits der herkömmlichen Frauenberufe beitragen. Qualifikation und Selbstbewusstsein seien in der Arbeitswelt auch für Frauen unverzichtbar. Die weiteren Diskutanten, Landeshauptmannstellvertreterin Heidemaria Onodi, AMS NÖ-Geschäftsführer Fakler, PVA NÖ-Direktor Kassler und ÖGB NÖ-Frauenvorsitzende Bogath wurden in rege Diskussionen verwickelt. Weiterbildung, Kinderbetreuungsgeld und das Ende des Kündigungsschutzes nach 24 Monaten Karenz, Wiedereinstieg und die Pflege älterer Angehöriger waren Themen, die nicht nur die Frauen, sondern auch die Männer im Publikum zur Sprache brachten.

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