Landauer: Will Laska Frauen zurück an den Herd drängen?

Kindergeld Meilenstein in der österreichischen Familienpolitik

Wien, 2003-02-14 (fpd) – Als "absolut unseriös" bezeichnete die Wiener Landessprecherin der Initiative Freiheitlicher Frauen, Stadträtin Karin Landauer, die in der heutigen Kronenzeitung getätigten Aussagen von SP-Stadträtin Grete Laska, wonach das Kindergeld nichts gebracht habe und der finanzielle Anreiz zu gering sei, dass deshalb Mütter zu Hause bleiben. "Offensichtlich möchte Laska die Frauen zurück an den Herd drängen. Die Intention der Freiheitlichen war es nicht, die Mütter und Väter mit dem Kindergeld zum zu Hause bleiben anzuregen, sondern ihnen eine Wahlfreiheit zu ermöglichen", erklärte Landauer. ****

Die Gesundheitspolitikerin wies darauf hin, dass das von den Freiheitlichen in der Bundesregierung eingeführte Kindergeld ein Meilenstein in der österreichischen Sozialpolitik sei. "Mit dem Kindergeld – 436 Euro pro Monat - bekommen erstmals auch Selbstständige, Bäuerinnen und Studentinnen die notwendige Unterstützung für ihr Kind. Der große Erfolg dieser Familienpolitik zeigt sich auch anhand der aktuell steigenden Geburtenzahl. Die Aufgabe der kommenden Bundesregierung wird es sein, diese Meilensteine in der Frauenpolitik durch die Ausweitung des Kindergeldes und die Aufhebung der Zuverdienstgrenze fortzuführen", so Landauer.

"Leider hat es Laska in Wien verabsäumt, zum Kindergeld auf Landesebene die notwendigen Begleitmaßnahmen, wie den kostenlosen Kinderplatz, umzusetzen. Im Gegenteil, die Kindergartengebühren wurden im Zuge der aktuellen Belastungslawine der SPÖ-Stadtregierung sogar noch erhöht. Bei so einer unsozialen SPÖ-Stadtpolitik ist es geradezu ein Hohn, den größten familienpolitischen Meilenstein der letzten Jahrzehnten derart zu verunglimpfen", so Landauer abschließend. (Schluss) lb

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