Post - Linksblock für Beschäftigungsgarantie

GLB: Gewinne in Personal und Qualität investieren

Wien (OTS) - Nach der Genehmigung der Erhöhung bei den Portogebühren der Post durch die Preiskommission verlangt der Gewerkschaftliche Linksblock (GLB) in der Gewerkschaft der Postbediensteten einen sofortigen Stopp beim Personalabbau und Investitionen in die Qualität der Dienstleistung. "Eine Erhöhung der Portogebühren ist gegenüber den Kunden nur zu rechtfertigen, wenn zugleich die Qualität der Zustellung erhöht wird. Dies ist aber nur möglich, wenn ein entsprechendes Personalangebot und Qualifizierungsmaßnahmen bei den Bediensteten gewährleistet sind. Wenn Generaldirektor Wais die Forderung nach Gebührenerhöhungen mit der Drohung eines verschärften Personalabbaues verbunden hat, dann ist es wohl nur recht und billig, wenn die Gewerkschaft einen sofortigen Stopp des Personalabbaues und Beschäftigungsgarantien verlangt", meint der Vorsitzende des Gewerkschaftlichen Linksblocks in der GPF, Robert Hobek.

Die LinksgewerkschafterInnen orten einen großen Handlungsbedarf seitens der SP-dominierten Gewerkschaftsführung: Anstatt die Geschäftsleitung des Unternehmens mit massiven Forderungen zu konfrontieren und sich gegen den Personalabbau zu stemmen, werden kampfbereite Teile der Gewerkschaft zurückgepfiffen, wie das zuletzt im Fall der oberösterreichischen Kollegen der Fall war, die für den Erhalt der Arbeitsplätze der Paketfahrer kämpfen wollten. Der GLB verlangt daher, dass die Gewerkschaft, gestützt auf die eigenen Beschlüsse, endlich aktiv wird und vehement gegen den Personalabbau und die Pläne, die österreichische Post an die deutsche Post zu verkaufen, auftritt: "Wir haben die Ergebnisse einer ÖGB-Urabstimmung und unsere Beschlüsse vom Vorjahr, in denen wir uns eindeutig positioniert haben. Wir wollen ein funktionierendes Unternehmen im öffentlichen Eigentum. Das liegt im Interesse der Beschäftigten der Post ebenso wie im Interesse der Postkunden. Also müssen wir für diese Interessen kämpfen. Wenn uns die Regierung und die Manager keine andere Möglichkeit mehr lassen, bleibt uns nur mehr der Weg gewerkschaftlicher Kampfmaßnahmen bis zum Streik. Um diese Erkenntnis wird auch die Führung unserer Gewerkschaft nicht mehr umhin kommen", heißt es in der GLB-Stellungnahme.

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