Schierhuber: Gesicherte Kontinuität trotz Wechsel im EU-Büro der PRÄKO

Großer Dank an Nikolaus Morawitz für die geleistete Arbeit

Straßburg/Wien, 14. Februar 2003 (ÖVP-PK) "Das EU-Büro der Präsidentenkonferenz der Landwirtschaftskammern Österreich hat seit seinem Bestehen zu der erfolgreichen Interessenvertretung der österreichischen Landwirtschaft in Brüssel maßgeblich beigetragen", sagte heute, Freitag, die ÖVP-Europaparlamentarierin Agnes Schierhuber. Anlässlich der Verabschiedung des langjährigen Leiters der PRÄKO, Dipl. Ing. Nikolaus Morawitz, lobte die österreichische Bauernvertreterin im Europäischen Parlament den intensiven Informationsaustausch und die hervorragende Kooperation im Interesse der österreichischen Agrarinteressen. "Ohne Netzwerk erreicht man in Brüssel nichts. Dipl. Ing. Morawitz war ein essentieller Teil eines Netzwerkes, in dem unsere Bauern im Mittelpunkt standen", sagte Schierhuber. ****

Rund 200 hochrangige Gäste aus Brüssel und aus Österreich kamen gestern Abend auf Einladung von PRÄKO-Präsident Schwarzböck zur Verabschiedung von Dipl. Ing. Morawitz und der Begrüßung seines Nachfolgers Mag. Martin Längauer in die Ständige Vertretung Österreichs bei der EU. Schwarzböck hob in seiner Rede besonders das Engagement und den permanenten Einsatz von Morawitz für die österreichischen Bauern auf europäischer Ebene hervor. Morawitz hatte das 1996 eröffnete Büro seit dessen Bestehen geleitet, die Interessen der österreichischen Landwirtschaft in Brüssel aber schon seit Anfang 1990 wahrgenommen. In den ersten Jahren arbeitete Morawitz im Rahmen einer Vereinbarung mit der Wirtschaftskammer an der Ständigen Vertretung. Nach seiner Rückkehr wird Morawitz in der PRÄKO im Bereich EU und internationale Angelegenheiten seine wertvollen Erfahrungen einbringen können. "Mag. Längauer ist mir selbst schon seit einiger Zeit gut bekannt, hat er sich doch seine ersten EU-Sporen als Praktikant in meinem Büro im Europaparlament erwerben können", freut sich Schierhuber bereits über eine fortgesetzte erfolgreiche Zusammenarbeit. "Kontinuität ist für uns Bauern wichtig. So ist es auch in der Interessensvertretung der Landwirtschaft. Martin Längauer steht für diese Kontinuität, auch, da er auch weiterhin auf die bewährte Unterstützung von Ursula Köhler im Büro zählen kann", so Schierhuber.

Aufgabe des EU-Büros der PRÄKO ist es, Kontakt mit den EU-Institutionen und dem EU-Dachverband der landwirtschaftlichen Interessenvertretungen COPA zu halten. Die Tätigkeit umfasst die Beobachtung von EU-Kommission, Rat und Europäischem Parlament, die Beschaffung von Information und Dokumenten und die Bearbeitung von Anfragen, die Teilnahme an Ratssitzungen, dem Sonderausschuss Landwirtschaft, Sitzungen der Ständigen Vertreter und von Arbeitsgruppen. Dabei gilt es jeweils auch, die Standpunkte der österreichischen Interessenvertretung der Landwirte einzubringen. Sie baue auch in Zukunft auf eine intensive Zusammenarbeit mit dem PRÄKO-Büro: "Eine Kooperation mit dem Europaparlament ist unumgänglich", sagte Schierhuber abschließend.

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(aschierhuber@europarl.eu.int) Mag. Philipp M. Schulmeister, EVP-ED
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