NR-Präsident Andreas Khol: "Er ist die Geschäftsordnung selbst" - BK Wolfgang Schüssel: "Das Feuer in den Augen brennt noch"

Große Feier zum "Runden" von ÖVP-Klubdirektor Werner Zögernitz im Parlament

Wien, 14. Februar 2003 (ÖVP-PK) "Er ist die Geschäftsordnung selbst", so der Erste Präsident des Nationalrates Univ. Prof. Dr. Andreas Khol über das "Geburtstagskind" Prof. Dr. Werner Zögernitz, ÖVP-Klubdirektor. Anlässlich des 60. Geburtstages des Klubdirektors hatte Khol gestern, Donnerstag Abend, zu einer Feierstunde geladen, zu der rund 250 Festgäste - darunter fast die gesamte Regierung -ins Parlament kamen. Musikalisch umrahmt wurde die Feier vom Haller Quartett. ****

Prof. Dr. Werner Zögernitz ist seit März 1970 im ÖVP-Parlamentsklub tätig und seit 1989 Parlamentsklubdirektor. Er hat sich vor allem als Fachmann für Parlaments- und Demokratiefragen einen Namen gemacht und gilt als "der Experte" für die Geschäftsordnung. Neben seiner politischen Tätigkeit hat Zögernitz auch immer wissenschaftlich gearbeitet. So hat er Kommentare zum Nationalrat-Geschäftsordnungsgesetz (drei Auflagen) und zur Bundesrat-Geschäftsordnung 1988 herausgegeben.

Unter den zahlreichen Gästen, die Khol herzlich willkommen hieß, befanden sich neben Bundeskanzler Dr. Wolfgang Schüssel, dem Präsidenten des Bundesrates Herwig Hösele und dem Zweiten Präsidenten des Nationalrats Dr. Heinz Fischer auch Vizekanzlerin Dr. Susanne Riess-Passer, Außenministerin Dr. Benita Ferrero-Waldner, Innenminister Dr. Ernst Strasser, Staatssekretär Franz Morak, Sozialminister Mag. Herbert Haupt und Staatssekretär Dr. Reinhart Waneck. Zu den weiteren prominenten Gästen zählten der Präsident des Verfassungsgerichtshofes Univ. Prof. Dr. Karl Korinek, der Präsident des Rechnungshofes Dr. Franz Fiedler, Volksanwältin Rosemarie Bauer, die ehemalige Zweite Präsidentin des Nationalrats Dr. Marga Hubinek, der ehemalige Vizekanzler Dr. Alois Mock, der ehemalige Präsident des Bundesrates Univ.-Prof. Dr.Dr.h.c.mult. Herbert Schambeck, der ehemalige Klubobmann Dkfm. DDr. Friedrich König, der Vizepräsident des Bundesrates Jürgen Weiss, der Präsident des österreichischen Seniorenrates Stefan Knafl, die ÖVP-Klubobmannstellvertreter Fritz Grillitsch, Dkfm. Dr. Günther Stummvoll und Dr. Michael Spindelegger sowie der ÖVP-Fraktionsvorsitzende im Bundesrat Ludwig Bieringer. Ebenfalls erschienen: SPÖ-Klubobmann Dr. Josef Cap sowie zahlreiche Abgeordnete und ehemalige Abgeordnete.

Als Geburtstagsgeschenk überreichte der Erste Nationalratspräsident dem Jubilar den ersten Druck des ersten Kommentars zur Geschäftsordnung: "den Neisser dem Zögernitz", so Khol.

"Mit Respekt und Wertschätzung" gratulierte auch der Zweite Präsident des Nationalrats Dr. Heinz Fischer dem Jubilar für seine Arbeit. Seit 1945 habe es sieben Bundespräsidenten, acht SP-Vorstände, neun Bundeskanzler und zehn Nationalratspräsidenten, aber nur zwei Klubdirektoren in der ÖVP gegeben, so Fischer zu Zögernitz:
"Das ist eine epochale Funktion." Der Klubdirektor sei in Fragen der Geschäftsordnung eine "wirkliche Autorität", so Fischer weiter. Dieser habe Kommentare zur Geschäftsordnung geschrieben, die Maßstab für manche Entscheidungen seien.

Seit mehr als 30 Jahren sei er, Wolfgang Schüssel, dem Jubilar Werner Zögernitz beruflich und freundschaftlich verbunden, so der Bundeskanzler bei seiner Rede. "Werner und ich waren manchmal schon Reformer, die versuchten, einiges auf ein höheres Niveau zu bringen", sagte Schüssel über seine frühere Zusammenarbeit mit dem Klubdirektor im ÖVP-Parlamentsklub. "Es war eine sehr schöne, angenehme Zusammenarbeit mit dir. Ich bedaure keinen Tag", so Schüssel zu Zögernitz, der auch seine "sehr professionelle Arbeit" im Koordinationsausschuss hervorhob. Zögernitz selbst habe sich in den vielen Jahren kaum verändert: "Das Feuer in den Augen brennt noch."

Das "Geburtstagskind" selbst dankte im Anschluss den zahlreichen Gratulanten und versicherte, sich auch in den kommenden Jahren mit voller Kraft für Parlamentarismus und Demokratie einsetzen zu wollen. (Schluss)

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