Jost: Klage gegen Würschl

Hier wird Sippenhaftung der übelsten Art betrieben=

Klagenfurt.- 13.-02.-03.- "Die Angriffe des SP-Landesgeschäftsführers Würschl gegen meine Person bewegen sich auf einem so tiefen Niveau, auf das ich nicht hinabsteigen will. Sie erinnern an übelste Sippenhaftung vergangener Zeiten. Gegen solche Anwürfe muss man sich mit den Mitteln des Rechtsstaates wehren, weshalb ich Würschl wegen Rufschädigung klagen werde", erklärte LAbg. Siegfried Jost.

Weiters führte er aus: "Ich bin seit 21 Jahren verheiratet, von Beruf Journalist und habe und hatte beruflich nicht das geringste mit Glücksspiel zu tun. Auch meine Gattin ist als Journalistin tätig. Sie arbeitet für eine Wirtschaftszeitung, die im Zusammenhang mit der Gewerbeförderung des Landes wie andere Kärntner Zeitungen einen Inseratauftrag des Landes bekommen hat. Dieses Inserat verwendet die SPÖ in ihrer Sippenhaftung gegen meine Person, obwohl ich, wie der Rechnungshof eindeutig feststellte, nichts mit dem Inserat zu tun habe.

Weder meine Frau noch ich sind an der seit 42 Jahren bestehenden Automatenfirma meines Schwagers beteiligt. Ich habe auch keinen Einblick in deren Betrieb." Weiters betonte Jost, dass er als Abgeordneter auch nicht dem Ausschuß angehöre, der sich mit der Glücks-
spielmaterie beschäftige.

Abschließend meinte er: "Wenn die Auseinandersetzung in der Politik so weit geht, dass die Ehefrauen, Schwager, Schwiegereltern, Kinder, Großeltern etc. von Abgeordneten in diese hineingezogen werden, dann hat sie wohl ihren Tiefpunkt erreicht."

Rückfragen & Kontakt:

0664 - 1535826

OTS-ORIGINALTEXT UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | FLK0002