Bereichert sich Jost?

SP-Landesgeschäftsführer Herbert Würschl fordert Jost auf sein Mandat niederzulegen

Klagenfurt (SP-KTN) - Der Landesgeschäftsführer der SP-Kärnten forderte heute den Rücktritt des Labg. Siegfried Jost. Die Hinweise, dass Jost private Geschäftemacherei mit dem öffentlichen Mandat auf Kosten der Bevölkerung verschwimmen lasse, seien unerträglich. "Im Moment deuten alle Indizien daraufhin, dass Jost Profiteur des Glückspiels ist und somit im Landtag nicht die Interessen der Kärntnerinnen und Kärntner vertritt, sondern seine eigenen", so Würschl.

Jost soll in ein bekanntes Klagenfurter Automatenverleih-Unternehmen eingeheiratet haben und vom Glücksspiel profitieren. "Da liegt es ja auf der Hand, warum die Freiheitlichen gegen die Dringlichkeit des Antrags der SPÖ bezüglich des kleinen Glücksspiels gestimmt haben", kritisiert Würschl.

Der freiheitliche Landtagsabgeordnete war erst vor wenigen Wochen ins schiefe Licht geraten, als er im Kärntner Landtag behauptet hatte, bei jener Agentur S. Jost, die Aufträge von Pfeifenberger zugeschanzt bekommen hatte, würde es sich um eine reine Namensgleichheit handeln. Mittlerweile habe sich herausgestellt, dass es keine zufällige Namensgleichheit, dafür aber eine Adressen-Gleichheit mit dem Wohnsitz des Landtagsabgeordneten gibt und die Agentur von seiner Gattin gehört. "Um solche Diskussionen zu beenden, soll Jost sein Mandat niederlegen, dann kann er seiner Geschäftemacherei nachgehen", so Würschl abschließend.

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