AT&S bringt enorme Chancen für Technologiestandort Kärnten

Vorstellung der Konzern-Eigentümer am neuen Standort Klagenfurt - Kärnten als Technologieland auf Erfolgskurs

Klagenfurt (LPD) - Der österreichische AT & S-Konzern, der größte und technologisch führende Leiterplattenproduzent Europas, hat per 1. Februar gemeinsam mit dem Unternehmenszentrum Klagenfurt (Stadt Klagenfurt und Land Kärnten) das ehemalige AIK Werk in Klagenfurt übernommen. Heute stellten sich die neuen Eigentümer den rund 140 MitarbeiterInnen vor und betonten die große Herausforderung und Chance, die der Standort Klagenfurt biete.

AT& S-Aufsichtsrats-Vorsitzender Hannes Androsch sagte, dass das Engagement von AT & S ohne Stadt und Land nicht möglich gewesen wäre. Das hier praktizierte Modell an Private Public Partnership sei vorbildhaft.

Landeshauptmann Jörg Haider hob den tiefgreifenden wirtschaftlichen Strukturprozess weltweit, insbesondere die Probleme Deutschlands hervor und machte auf die vielen Anstrengungen und Initiativen Kärntens, von der Bildungs- bis zur Ansiedlungspolitik, aufmerksam, die es möglich machen, das Land erfolgreich nach vorne zu bringen. Im Technologiebereich befinde sich Kärnten nun auf einem guten Weg, es nehme unter den 247 Regionen der EU hinsichtlich Innovationen den beachtlichen 23. Platz ein. Innerhalb Österreichs sei es laut WIFO-Studie neben Oberösterreich als Technologiestandort voran und anderen Bundesländern voraus. Nun werde auch mit Infineon verhandelt, um seinen Standort in Villach weiter aufzuwerten. Mit AT& S als erfolgreichen Global Player sei eine enorme Chance für Kärnten verbunden, denn man könne diesem zutrauen, den Standort Klagenfurt als wichtigen Teils des Konzerns zu machen. Der Landeshauptmann zeigte sich auch sehr optimistisch und meinte, dass Betriebe, die nach Kärnten kommen, hochqualifizierte und sehr positiv eingestellte MitarbeiterInnen bekommen.

Androsch wies auf neben der weltweiten Wirtschaftsflaute, für vorerst kein Ende in Sicht sei, auf die verschärfte geopolitische Lage hin. Die Ansiedlung in Kärnten habe Signalwirkung darüber hinaus, appellierte der Aufsichtsratsvorsitzende an die öffentliche Hand, größeres Verständnis für Innovation zu haben. Die Forschungsförderung stehe still, das sei unverantwortlich. Es gehe um den Technologiestandort Österreich und Kärnten, so Androsch.

AT&S Vorstandsvorsitzender Willi Dörflinger sagte vor den Mitarbeitern, dass viele Veränderungen notwendig seien. Es werde eine harte Zeit. Der Kosten- und Preisdruck sei enorm, dennoch wolle man neue Marktanteile erobern und Klagenfurt zu einem Kompetenzzentrum für einseitige Leiterplattenfertigung ausbauen. Dörflinger dankte insbesondere LHSTv. Karl Pfeifenberger, der Stadt sowie Masseverwalter Franz Grossmann.

Auch Bürgermeister Harald Scheucher zeigte sich erfreut über das erfolgreiche Zusammenwirken von AT& S, dem Land und der Stadt. Unter den Gästen befanden sich auch LHStv. Karl Pfeifenberger, RA Franz Grossmann, AT&S- Finanzvorstand Harald Sommerer. (Schluss)

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