Kräuter zur Affäre Forstinger: Schlimmste Befürchtungen der SPÖ sind eingetreten!

Reichhold muss zu Verschwendungsskandal endlich Stellung nehmen

Wien (SK) SPÖ-Rechnungshofsprecher Günther Kräuter, der bereits im Zuge des Rücktrittes von Ex-Infrastrukturministerin Forstinger auf die Verschwendungsexzesse rund um öffentliche Auftragsvergaben im BMVIT immer wieder aufmerksam gemacht hatte, reagiert auf die bei Ex-Kabinettchef Miko durchgeführte Hausdurchsuchung und den Vorwurf, dass durch Miko und Forstinger rund 1,7 Millionen Euro teilweise freihändig vergeben wurden, mit einer öffentlichen Aufforderung an Bundesminister Reichhold, sofort zu dieser Affäre Stellung zu nehmen. ****

"Es sind in der Causa Forstinger die schlimmsten Befürchtungen der SPÖ eingetreten", so Kräuter, der gleichzeitig Bundesminister Reichhold vorwirft, dass dieser über sämtliche Malversationen von Forstinger und Miko informiert gewesen wäre. "Gerade die nunmehr von der Staatsanwaltschaft untersuchten strafrechtlichen Vorwürfe gegen Forstinger und ihren Ex-Kabinettchef Miko waren der Grund für deren Rücktritt und Reichholds Amtseinsetzung", schlussfolgert Kräuter. "Wenn die Innenrevision des BMVIT schwere Vorwürfe gegen Miko und Forstinger erhebt, so kann Bundesminister Reichhold dazu nicht schweigen"!

"Reichhold muss der Öffentlichkeit über die Verschwendung seiner Vorgängerin exakt Auskunft geben und dem Parlament den Bericht der Innenrevision vorlegen", fordert der SPÖ-Rechnungshofsprecher, denn die Affäre Forstinger könne auch "ein Jahr nach deren Rücktritt nicht vertuscht werden". (Schluss) ../mp

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