Rübig: Ausstellung "Kunst gegen Gewalt" im Europäischen Parlament

Eröffnung mit EP-Präsident Pat Cox und Kommissar Franz Fischler

Straßburg/Wien, 13. Februar 2003 (ÖVP-PK) "Gewalt darf in der heutigen Gesellschaft kein Tabuthema mehr sein. Gewalt muss aufgezeigt und angesprochen werden", betonte der ÖVP-Europaabgeordnete Dr. Paul Rübig in seiner Eröffnungsrede der österreichischen Ausstellung "Kunst gegen Gewalt" im Europäischen Parlament in Strassburg. Neben EP-Präsidenten Pat Cox, EU-Agrarkommissar Dr. Franz Fischler, dem österreichischen Botschafter beim Europarat Dr. Aurel Saupe, der österreichischen Generalkonsulin in Strassburg Dr. Eva Hager fanden sich zahlreiche Europaparlamentarier und Medienvertreter zur Vernissage ein. ****

Auf Anregung des österreichischen Staatssekretärs für Kunst und Medien, Franz Morak, wurde im Februar 2002 die Initiative *Kunst gegen Gewalt" ins Leben gerufen. Gemeinsam mit Künstlerinnen und Künstlern sollte Gewalt in all ihren Erscheinungsformen aufgearbeitet und eine künstlerische und intellektuelle Debatte über ein grundsätzliches gesellschaftspolitisches Problem angeregt werden. "Kunst muss sich zu Wort melden und sich der realen Welt stellen. Krieg, Frieden, Glück, Unterdrückung, Schmerz: Das war der Ausgangspunkt dieser Projektreihe, aus der eine breite, von zahlreichen Kulturschaffenden und Intellektuellen getragene Plattform geworden ist", so Rübig weiter.

Die nun im Europaparlament präsentierte Ausstellung zeigt das Ergebnis eines Projekts, mit den Mitteln und Möglichkeiten der Werbung die vielfältigen Ursachen von Gewalt zu thematisieren und die Öffentlichkeit zu sensibilisieren. "Das Besondere an diesem Projekt ist, dass hier mit der Sprache der Zeit an das Thema herangegangen wird. Es ist beeindruckend, welche unterschiedlichen kreativen Ansätze und welche stilistische Vielfalt möglich sind, wenn sich Werbeagenturen mit einem gesellschaftspolitisch wichtigen Thema auseinandersetzen", freut sich Rübig über die gelungenen Projekte.

"Die Werke legen ein deutliches Zeugnis von der Brisanz des Themas ab. Die Ursachen und Auswirkungen von Gewalt gehen uns alle etwas an. Keiner kann sich der Pflicht entziehen sich damit auseinander zu setzen", so Rübig abschließend.

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