Walch: "AK-Präsident Tumpel tritt für FPÖ-Forderung ein"

"Arbeiterkammer fordert nun auch verschärft gegen die organisierte Schwarzarbeit vorzugehen"

Wien, 2003-02-13 (fpd) - "Bereits im letzten Wahlkampf habe ich das Problem der Schwarzarbeit stark thematisiert, was jedoch auf taube Ohren gestoßen ist. Um so mehr freut es mich jetzt, daß die AK nunmehr nach vier Monaten Nachdenkpause auf den freiheitlichen Zug aufspringt und unsere Forderung, wonach ausländische Arbeitskräfte in jenem Land, in dem sie arbeiten, sozialversicherungs- und lohnsteuerpflichtig sein müssen, übernimmt", meinte heute der FPÖ-Bundesobmannstellvertreter und Landesobmann der Freiheitlichen Arbeitnehmer (FA) Abg. Max Walch.****

Speziell über Leasingfirmen würden ausländische Arbeitskräfte auf den heimischen Arbeitsmarkt geschleust. Walch forderte deshalb ein rasches Eindämmen dieser Art der Schwarzarbeit - auch angesichts der Arbeitslosenzahlen in Österreich. Dieser "moderne Menschenhandel" führe außerdem zu einem Lohnpreisdumping auf dem Rücken der heimischen Arbeiter und Fachkräfte, betonte Walch.

"Nicht nur, daß die ausländischen Arbeitskräfte sozialversicherungs-und lohnsteuerpflichtig sein müssen, nach Ansicht der FPÖ sollen sie auch einen ordentlichen Wohnsitz haben und nach Kollektivvertrag in jenem Land entlohnt werden, wo sie tätig sind", sagte Walch.

"Wir sind es ja gewohnt, daß die sozialistisch dominierte AK freiheitliche Ideen "entlehnt", wenn sie jedoch freiheitliche Forderungen in Angriff nimmt und damit unseren Arbeitnehmern hilft, sind wir auch gerne weiterhin der Ideenlieferant. (Schluß)

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