Gesundheits-Landesrätin Dr. Stöger durch Studie eindeutig bestätigt

Selbstbehalte bei Arztbesuchen haben keine Steuerungswirkung=

Eine vom Gesundheitsministerium in Auftrag gegebene Studie des Bundesinstitutes für Gesundheitswesen sowie des Industriewissenschaftlichen Instituts hat nun ergeben, dass eine Einführung von Selbstbehalten bei Arztbesuchen keine Steuerungswirkung hat, sondern nur die Bevölkerung finanziell belastet. Die Landesrätin sieht sich auf Grund dieser Studie einmal mehr bestätigt, Selbstbehalte dieser Art abzulehnen. "Eine uneingeschränkte Gesundheitsversorgung allen Bevölkerungsschichten zu garantieren, von diesem Weg wird die SPÖ nicht abgehen", betont LR Dr. Stöger

Die SPÖ gestalte Politik ausschließlich zum Wohle der Patienten. Wenn nun die ÖVP meine, unser bewährtes Gesundheitssystem zu Ungunsten der sozial Schwächeren ändern zu müssen, werd sie in der SPÖ keinen Partner finden, stellt Stöger fest.

Es sei in hohem Maße ungerecht, zusätzliches Geld für die Krankenversicherungen nicht von Gesunden und Kranken sowie Arbeitgebern und Arbeitnehmern, sondern ausschließlich von Kranken einzuheben. Eine moderate Beitragserhöhung wäre sozialer und gerechter. Darüber hinaus bilde die Einführung eines Selbstbehalts eine Zugangsbarriere, die in vielen Fällen das Krankheitsrisiko der Patienten erhöhen wird. "Wir haben in Österreich ein sehr gutes Gesundheitssystem, um das uns andere Staaten beneiden, dies zu erhalten und auszubauen, muss unser Ziel sein", stellt Landesrätin Dr. Stöger abschließend fest.

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