Flemming thematisiert im EP Diskriminierung älterer Menschen und Gewalt gegen Ältere

Konkrete Verbesserungen als Ziel der restlichen Legislaturperiode

Straßburg/Wien, 13. Februar 2003 (ÖVP-PK) "Gewalt gegen Ältere und die Diskriminierung älterer Menschen wird zum Thema im Europaparlament", sagte heute, Donnerstag, die ÖVP-Europaparlamentarierin Dr. Marilies Flemming am Rande der Plenarsitzung in Strassburg. In einer Anfrage an die Kommission verlangte Flemming Auskunft über die Maßnahmen, die von der EU in diesem Bereich gesetzt werden können: "Ich möchte wissen, was von Seiten der Kommission unternommen werden wird, um die Antidiskriminierungsgesetzgebung bezüglich älterer Menschen mit Leben zu erfüllen", so Flemming, die als Ko-Präsidentin der parlamentarischen "Intergroup on Aging" das Problem der Zunahme von Gewalt gegen ältere Menschen auf die Tagesordnung der nächsten Sitzung am 19. Februar in Brüssel gesetzt hat. ****

"Die Formen von Gewalt gegen Ältere sind zwar schwer fassbar, aber dennoch virulent", so Flemming. "Es geht dabei auch um unbewusst wirksam werdende Formen von Gewalt und Benachteiligungen, die gegen die rechtsstaatliche Übereinkunft verstoßen." Das Spektrum der Gewalt reiche so von Vernachlässigung und seelischer Misshandlung über finanzielle Ausnutzung, Freiheitseinschränkung bis hin zu körperlicher Gewalt. "Gewalt tritt oft in engen sozialen oder privaten Beziehungen auf. Ältere Menschen zeigen Gewalt in der Familie aber selten an, so dass auch eine entsprechend hohe Dunkelziffer besteht", weiß die ÖVP-Europaparlamentarierin.

Flemming will die Missstände aber nicht nur anprangern, sondern rasche Änderungen erreichen. "Dies erfordert ein klares und entschlossenes Handeln aller Verantwortlichen. Wir werden die restlichen 15 Monate dieser Legislaturperiode nutzen, um klare Richtlinien zu erreichen, die ganz konkrete Verbesserungen der Situation älterer Menschen in Seniorenheimen, Pflegeheimen, in der Familie und in der Gesellschaft mit sich bringen", so Flemming abschließend.

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