VP-Finz: Lebensqualität ist wesentlicher Faktor für nachhaltige Entwicklung Wiens

Wien (13.02.2003) - "Zukunftsfähiges Wien - Richtungssicherheit durch Wertorientierung" unter diesem Titel hat am Mittwoch Abend an der Universität für Bodenkultur eine Veranstaltung anlässlich des fünfjährigen Bestehens des Ökosozialen Forums Wiens stattgefunden. ÖVP Wien Landesparteiobmann, Finanzstaatssekretär Dr. Alfred Finz hat dabei in seinem Statement auf die Bedeutung der Lebensqualität für eine nachhaltige Entwicklung Wiens hingewiesen: "Zweifelsohne hat Wien eine hohe Lebensqualität, vieles könnte aber noch besser gemacht werden." ****

Ein besonderes Problem stellt die Abwanderung als Folge geminderter Lebensqualität dar. Wie jüngste Berichte zeigen, gibt nach wie vor einen Trend der Abwanderung der Menschen in die sogenannten Speckgürtel. In der Stadt hat das zur Folge, dass in benachteiligten Gebieten soziale Schwache übrigbleiben und es zur Gefahr der Entstehung von Ghettos kommt. Finz: "Hier ist der Hebel anzusetzen. So sollte es für jungen Menschen mehr Möglichkeiten geben, sich in der Freizeit in Freien betätigen zu können, das kulturelle Angebot müsste erweitert und die Nahversorgung auch im unmittelbaren Wohnumfeld gesichert bleiben."

Das Beispiel Nahversorgung zeige besonders gut, wie eines ins andere greift. Ziehen die Menschen weg können die Geschäfte nicht mehr überleben und wenn die Geschäfte zusperren und ein vielfältiges Angebot verloren geht, dann sinkt die Lebensqualität in den betroffenen Gebieten. "Derzeit gibt es eine Entwicklung in Richtung Konzentration auf große Einkaufsstraßen oder Einkaufszentren am Stadtrand. In Folge wächst das Verkehrsaufkommen in und aus der Stadt." Wichtig sei nun - so Finz - durch gezielte Maßnahmen und Förderungen die Verkehrswege kurz zu halten und durch ein Verhindern von Abwanderung etwa auch den Pendlerverkehr nachhaltig gering zu halten.

Der Wiener ÖVP-Obmann zeigte auch auf, dass seine Partei schon in der Vergangenheit in ihren politischen Konzepten stets der Idee der Nachhaltigkeit gefolgt ist, wenn man es damals auch noch nicht so genannt hat. So heißt es zum Beispiel im 1994 veröffentlichen Programm "Lust auf Wien": "Unsere Kinder und Kindeskinder sollen eine möglichst intakte Natur als Lebensvoraussetzung erben können. Daher müssen wir bei allen heute zu treffenden Entscheidungen deren Auswirkungen auf die Nachkommen berücksichtigen."

Finz abschließend: "Die politischen Verantwortungsträger der Stadt sind daher aufgefordert, die zweifelsohne gute und hohe Lebensqualität Wiens noch weiter zu verbessern, die Wirtschaftlichkeit und Effizienz der kommunalen Betriebe und Einrichtung weiter zu erhöhen und somit den uns nachfolgenden Generationen eine lebenswerte Stadt zu erhalten." (Schluss)

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