US-Bush ruft vom Burgtheater zu Friedensdemo auf

Greenpeace: "Kein Krieg für Öl! Stop Esso – Stop Bush"

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Wien (OTS) – Das Wiener Burgtheater ist heute Projektionsfläche für einen
Greenpeace-Aufruf gegen den drohenden Irak-Krieg. Ab 17 Uhr wird auf einer 100 Quadratmeter großen Leinwand "Kein Krieg für Öl! Stop Esso – Stop Bush" zu sehen sein. Greenpeace ruft damit zur Friedensdemonstration am Samstag in Wien auf. Greenpeace verurteilt jede Form des Kriegs, so auch den drohenden Irak-Krieg. "Es geht nicht um Saddam Husseins Waffenarsenale, sondern um Macht im ölreichsten Gebiet der Welt", so Dr. Bernhard Drumel, Geschäftsführer von Greenpeace.

Der Öl-Konzern Esso ist jenes Unternehmen, das am meisten von
einem
Regimewechsel im Irak profitieren würde. Eine Studie der Deutschen Bank belegt, dass ExxonMobil aufgrund seiner guten Connections zur US-Regierung in der "Pole Position" steht, wenn die irakischen Ölfelder neu aufgeteilt werden. Esso hat den Wahlkampf von George W. Bush mit 1,3 Mio. US-Dollar gesponsert und ist im Vorstand der Öl-Lobbygruppierung "American Petroleum Institute", die bereits die Ratifizierung des Kioto-Abkommens verhindern konnte.

Die Projektion auf dem Burgtheater ist Teil der weltweiten Greenpeace-Proteste gegen den Irak-Krieg. In Southampton hinderten Friedensaktivisten ein Versorgungsschiff am Auslaufen und richteten ein "Peace Camp" auf britischen Panzern ein, in Toulon blockierten Greenpeace-Schwimmer ein NATO-Kriegsschiff. Die Bush-Projektion wird noch bis Samstag jeden Abend zwischen 17 Uhr und 22.30 am Burgtheater die Zusammenhänge zwischen Bush und Esso, Krieg und Öl beleuchten und zur Teilnahme an der Friedensdemonstration einladen:
Start ist am Samstag, 15. Februar ab 14 Uhr am Westbahnhof, gleichzeitig werden Demonstrationen in 354 Städten weltweit stattfinden.

Links:
www.greenpeace.at/kampagnen/schwerpunkt/index.htm# www.stopesso.com/pdf/deutschebank.pdf (Deutsche Bank Report, englisch)

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Pressesprecher Greenpeace,
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