SP-Erfolg: Neues Lehrplanmodell für Handels-Berufsschulen in Vorbereitung

OÖ: Expertenbeirat entwickelt bis Ende März konkrete Vorschläge=

Ein SPÖ-Initiativantrag im Landtag führte zu einem Gipfelgespräch von Landespolitikern mit Vertretern der Arbeiterkammer, der Wirtschaftskammer und des Landesschulrates über eine modifizierte Ausschöpfung des Rahmenlehrplanes für Groß- und Einzelhandel in Oberösterreich. SPÖ-Klubobmann Frais: "Damit konnten verhärtete Fronten in Bewegung gebracht werden. Die diskutierten Vorschläge sind aus pädagogischer Sicht ein Schritt in die richtige Richtung und nehmen gleichzeitig auf die wirtschaftliche Situation der Unternehmungen Rücksicht."

Bisher ist die Arbeiterkammer für eine Gesamt-Ausbildungszeit von Lehrlingen in Handelsberufen im Ausmaß von 1260 Stunden - wie in den meisten anderen Lehrberufen auch - eingetreten, während die Wirtschaftskammer 1080 Stunden für ausreichend gehalten hat. Frais:
"Beim Gipfelgespräch im Landhaus ist jetzt einvernehmlich festgelegt worden, dass eine Expertenrunde aus Wirtschaftskammer, Arbeiterkammer und Landesschulrat bis Ende März konkrete Vorschläge in zwei Richtungen entwickelt. Erstens geht es darum, wie die 45-Stunden-Woche im Interesse der Berufsschüler/innen durch eine neue Zeitverteilung reduziert werden kann. Und zweitens soll ein Angebot der Berufsschulen im Ausmaß von insgesamt 180 Stunden entwickelt werden, das als Pilotversuch auf freiwilliger Basis bestimmte Unterrichtsschwerpunkte, die noch zwischen Arbeiterkammer und Wirtschaftskammer abgestimmt werden, zusätzlich anbietet, um eine den modernen Erfordernissen gerecht werdende Ausbildung zu garantieren."

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