Hans-Peter Martin zu LKW-Transit: "Jetzt Bäume pflanzen auf der Autobahn"

Wien (SK) Soeben fand im Europäischen Parlament mit seinen 626 Abgeordneten die Abstimmung zur Transitfrage in Österreich statt. Die Niederlage für die Alpen ist empfindlich: 430 Abgeordnete stimmten für den inakzeptablen Caveri-Bericht, nur 79 dagegen (bei 19 Enthaltungen). ****

Hans-Peter Martin, parteifreier Abgeordneter in der SPE-Fraktion, meinte dazu: "Das Ergebnis ist eine schallende Ohrfeige, unerträgliche Kompromiss-Soße und eine Blamage für Europa. Jetzt heißt es wie bei einem Computer, der abgestürzt ist: Reset - zurück an den Start. Dabei geht es natürlich nicht nur um Österreich, sondern um die gesamte Alpenregion und den allgemeinen Transportwahnsinn in der EU. Bitter rächt sich die bisherige Nicht-Arbeit der unterschiedlichsten Verkehrsminister."

Betroffene Bürger sollten jetzt aktiv, aber selbstverständlich friedlich protestieren. Lasst uns Bäume pflanzen auf den LKW-Spuren. Widerstand sei nunmehr gefragt. "An entsprechenden, friedlichen Aktionen werde auch ich mich gerne beteiligen", so Martin.

"Die Brüsseler Herren und LKW-Lobbyisten verstehen nur klare Signale:
Deshalb sollten die LKWs eingebremst werden. Es ist gibt viel zu viele unsinnige Fahrten, etwa wenn das Fleisch niederländischer Schweine nur nach Südtirol gebracht wird, um dort verpackt und dann als "Original Südtiroler Speck" nach Deutschland zurückexportiert zu werden. Außerdem brauchen wir eine umfassende Transportkostenwahrheit, sonst sind Bürger, Alpen und das Klima die Verlierer". (Schluss) ns/mp

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